Maxipark in Hamm wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Vorzeigeprojekt ausgebaut
Mila WalterMaxipark in Hamm wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Vorzeigeprojekt ausgebaut
Der Maxipark in Hamm steht vor einer großen Erweiterung, nachdem Bundesbauministerin Hubertz einen Millionenförderung bewilligt hat. Das Projekt ist Teil der Initiative zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 und zielt darauf ab, Parks mit Blick auf den Klimawandel neu zu gestalten. Die Arbeiten sollen bald beginnen und den Standort in einen modernen Grünraum für Besucher verwandeln.
Die Ursprünge des Parks reichen bis zu einer ehemaligen Kohlehalde zurück, die für die Landesgartenschau 1984 umgestaltet wurde. Heute zieht der Park jährlich rund 450.000 Besucher an und dient als Naherholungsgebiet für Gemeinden im Ruhrgebiet, Münsterland und Teilen Westfalens.
Die Erweiterung wird schrittweise umgesetzt. Zunächst entsteht eine neue "Maxiplaza". Später folgt im östlichen Bereich ein "Maxigarten" sowie ein Bildungsgebäude. Diese Neuerungen sollen das Mikroklima verbessern, Hitze- und Starkregenrisiken verringern und gleichzeitig den Komfort für Besucher erhöhen.
Die Bundesregierung übernimmt 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 7,44 Millionen Euro, wobei bereits 5,5 Millionen Euro für das Gartenzentrum für Kompetenz und Bildung bereitgestellt wurden. Ziel ist es, Besuchern zu zeigen, wie sie ihre eigenen Gärten und Grünflächen an den Klimawandel anpassen können.
Das Projekt wird den Maxipark zu einem Vorbild für klimaresilientes Design umgestalten. Mit der gesicherten Bundesförderung kann der Bau nun voranschreiten und der Region langfristige Vorteile bringen. Der erweiterte Park wird auch künftig Hunderttausende Besucher jährlich willkommen heißen.






