04 March 2026, 16:19

Massive Proteste gegen Tonabbau in Herford: Über 1.200 Einwendungen eingereicht

Ein kleines Tonstück neben einem Lineal mit Zahlen, Text und Farbmustern auf einer weißen Oberfläche.

Massive Proteste gegen Tonabbau in Herford: Über 1.200 Einwendungen eingereicht

Ein geplantes Tonabbauprojekt in Herford-Diebrock hat erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Stork Tongruben- und Transportunternehmen GmbH hat einen Antrag auf Aufnahme des Abbaus in der Region eingereicht. Bevor jedoch mit den Arbeiten begonnen werden kann, muss eine Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen werden.

Die Planunterlagen für den Tonabbau liegen vom 27. Februar 2026 bis zum 27. März 2026 zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Interessierte können die Dokumente vor Ort im Kreisverwaltungsamt Herford sowie im Technischen Rathaus der Stadt Herford einsehen. Zudem sind die Unterlagen online über das Umweltverträglichkeitsprüfungsportal Nordrhein-Westfalen abrufbar.

Bis zum Ende der Auslegungsfrist am 27. März 2026 waren insgesamt 1.247 formelle Einwendungen gegen das Vorhaben eingegangen. Wer Bedenken vortragen möchte, hat noch die Möglichkeit, dies innerhalb eines Monats nach Ablauf der Auslegungsfrist zu tun.

Das antragstellende Unternehmen, die Stork Tongruben- und Transportunternehmen GmbH, strebt die Genehmigung an, in Diebrock Ton abzubauen. Der weitere Prozess hängt nun von behördlichen Prüfungen und der öffentlichen Rückmeldung ab, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

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Die hohe Zahl der Einwendungen deutet auf ein großes lokales Interesse an den Umweltauswirkungen des Projekts hin. Die Behörden werden die eingereichten Bedenken nun gemeinsam mit der Umweltverträglichkeitsprüfung auswerten. Eine Entscheidung über die Fortführung des Tonabbaus wird nach Abschluss dieser Bewertungsphase erwartet.