08 February 2026, 14:15

Leverkusens Krise vor den Champions-League-Playoffs: Trainer wütend über "energielose" Leistung

Eine Gruppe von Männern steht zusammen auf einem Fußballfeld und sieht frustriert aus, mit einem Stadion im Hintergrund, dargestellt in Schwarz-Weiß.

Leverkusens Krise vor den Champions-League-Playoffs: Trainer wütend über "energielose" Leistung

Bayer Leverkusens aktuelle Schwächephase sorgt für Frust in der Vereinsführung. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach übt Trainer Kasper Hjulmand offen Kritik an der Mannschaftsleistung. Das Ergebnis erschwert zudem die Champions League-Kampagne der Werkself, die sich vor den K.-o.-Playoffs in einer prekären Situation wiederfindet.

Im Spiel gegen Gladbach verpasste Leverkusen einen dringend benötigten Sieg. Hjulmand bezeichnete die Vorstellung seiner Mannschaft als "energielos" und gab zu, "wirklich wütend" über die langsamen Reaktionen und mangelnde Intensität seiner Spieler zu sein. Seine Äußerungen folgen auf eine Serie von Ergebnissen, die Zweifel an der Konstanz des Teams aufkommen lassen.

Auch in der Champions League hat Leverkusens Form deutlich nachgelassen. Mit nur neun Punkten belegte das Team im Ligaphase-Ranking den 16. Platz – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem sechsten Platz in der Vorsaison. Eine 0:2-Niederlage gegen Olympiakos Piräus zählte zu den Rückschlägen, die die Mannschaft in die Playoff-Runde zwangen, statt die direkte Qualifikation für die K.-o.-Phase zu schaffen.

Sportdirektor Simon Rolfes widersprach Vorwürfen, die Spieler hätten eine schwache Mentalität. Er betonte, dass das Team vier der letzten fünf Partien gewonnen habe – trotz aller Kritik. Gleichzeitig räumte er ein, dass der straffe Spielplan seine Spuren hinterlasse. Selbst Top-Teams hätten in dieser Saison Schwächen gezeigt, so Rolfes.

Gleichzeitig forderte er eine schnelle Leistungssteigerung von der im Sommer umgebauten Mannschaft. Besonders unterstrich er die Notwendigkeit von Reife und Anpassungsfähigkeit und rief die Spieler auf, in den kommenden Wochen mehr Verantwortung zu übernehmen. Der Druck auf Leverkusen wächst, vor Beginn der K.-o.-Playoffs wieder zu alter Stärke zu finden.

Das Remis gegen Gladbach lässt Leverkusen in Europa kaum noch Spielraum für Fehler. Hjulmands Frust und Rolfes' Forderungen markieren eine entscheidende Phase für das Team. Ob es gelingt, in den nächsten Wochen zu reagieren, wird darüber entscheiden, ob die Champions League-Träume noch gerettet werden können.