Leverkusener Feuerwehr rüstet mit acht Hightech-Fahrzeugen für Extremwetter auf
Anna KrauseLeverkusener Feuerwehr rüstet mit acht Hightech-Fahrzeugen für Extremwetter auf
Die Feuerwehr Leverkusen modernisiert ihre Fahrzeugflotte mit acht neuen Fahrzeugen, um den wachsenden Herausforderungen zu begegnen. Dazu zählen Extremwetterrisiken und Infrastrukturstörungen in der Industriestadt. Die Aufrüstung basiert auf den Erfahrungen aus dem Hochwasser 2021 und zielt darauf ab, Einsatzzeiten zu verkürzen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Vier neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20) ersetzen die 15 Jahre alten Modelle. Sie sind mit moderner Ausrüstung wie Wärmebildkameras, schweren Leitern und Atemschutzlagerung ausgestattet. Die Feuerwehr erwartet, dass die neuen Fahrzeuge Ausfallzeiten reduzieren und die Effizienz in Notfällen steigern.
Zwei BMW F 900 GS-P Motorräder übernehmen künftig Erkundungs- und Kommunikationsaufgaben. Sie werden an der Wache 14 in Schlebusch stationiert und ersetzen veraltete Maschinen, die 36 Jahre im Dienst waren. Die Motorräder sind so konzipiert, dass sie auch bei großflächigen Stromausfällen die Verbindung aufrechterhalten.
Zusätzlich kommen zwei Ineos Grenadier Geländefahrzeuge für Aufklärungs- und Führungsaufgaben zum Einsatz. Die Feuerwehr trainiert regelmäßig für verschiedene Gefahrenlagen, um in dem industriell komplexen Umfeld vorbereitet zu sein. Die geografische Lage in Kombination mit Klimarisiken erfordert eine ständige Anpassung von Ausrüstung und Strategien.
Die Modernisierungen unterstreichen das Engagement Leverkusens, seine Notfallkapazitäten auf den neuesten Stand zu bringen. Die neuen Fahrzeuge verbessern Mobilität, Kommunikation und die allgemeine Einsatzbereitschaft. Für Rückfragen steht die Feuerwehr unter der Telefonnummer 0214 7505-365 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
