Leverkusen schließt Brandts Rückkehr aus – doch Havertz bleibt eine Option
Anna KrauseLeverkusen: Keine Rückkehr für Brandt - Havertz bleibt Thema - Leverkusen schließt Brandts Rückkehr aus – doch Havertz bleibt eine Option
Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes hat Gerüchte über eine Rückkehr von Julian Brandt zum Verein eine klare Absage erteilt. Der Nationalspieler, der derzeit bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, wird den Klub am Ende der Saison ablösfrei verlassen. Gleichzeitig ließ Rolfes die Tür für einen anderen Ex-Spieler – Kai Havertz – einen Spalt offen.
Brandt war 2019 von Leverkusen zu Dortmund gewechselt, hatte dort jedoch mit Konstanzproblemen zu kämpfen. Trotz über 200 Einsätzen sah er sich regelmäßig Kritik und Auswechslungen ausgesetzt. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert; sein Abschied steht für den Sommer 2026 fest.
Rolfes erinnerte daran, dass Brandt Leverkusen vor fünf Jahren verließ, weil er die sportliche Perspektive des Vereins und dessen Fähigkeit, Titel zu gewinnen, anzweifelte. Trotz des Interesses des Premier-League-Klubs Aston Villa und des Lobes von Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro, der Brandt als "sensationell" bezeichnete, schloss Rolfes eine Rückkehr aus. Der Direktor bleibt bei seiner grundsätzlichen Haltung, ehemalige Spieler nicht zurückzuholen – mit nur zwei Ausnahmen: Havertz und Florian Wirtz.
Havertz, derzeit bei Arsenal, durchlief über ein Jahrzehnt die Leverkusener Jugendabteilung. Während Rolfes Brandts mögliche Rückkehr kategorisch ausschloss, ließ er bei Havertz eine gewisse Offenheit erkennen. Die Verbundenheit des Mittelfeldspielers mit dem Verein könnte in Zukunft noch einmal Gespräche anstoßen.
Brandts nächste Station bleibt ungewiss; neben Aston Villa werden weitere Klubs mit ihm in Verbindung gebracht. Leverkusen wird jedoch keine Option sein. Der Verein hält an seiner strengen Linie gegenüber Rückkehrern fest – mit einer möglichen Ausnahme: Havertz, dessen Vergangenheit beim Team künftige Diskussionen nicht ausschließt.