07 April 2026, 04:06

Landtagsabgeordneter Zimkeit diskutiert mit Schülern über marode Schulen in NRW

Eine Wand mit einem Schild, das "Diese Schule ist Frieden" trägt, umgeben von Pflanzen, einem Metallzaun, einer Fahne, Bäumen, Häusern und einem bewölkten Himmel.

Landtagsabgeordneter Zimkeit diskutiert mit Schülern über marode Schulen in NRW

Stefan Zimkeit, Landtagsabgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Themen des Gesprächs waren die Schulförderung, die Infrastrukturprobleme sowie die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) stehen.

Zimkeit, der in der Nähe der Schule wohnt, räumte ein, dass die Gesamtschule Weierheide unter beengten räumlichen Verhältnissen und veralteter Ausstattung leide. Zwar lobte er die Bundesregierung für die Bereitstellung umfangreicher Investitionsmittel für Schulen, betonte jedoch, dass auch NRW seine finanziellen Anstrengungen deutlich erhöhen müsse. Der Staat dürfe die Verantwortung für die Schulinfrastruktur nicht einfach an die Stadt Oberhausen abschieben, so der Politiker.

Der Abgeordnete, der selbst einst die Gesamtschule Osterfeld besuchte, positionierte sich klar gegen Vorurteile gegenüber Gesamtschulen. Schüler dürften nicht nach Schulformen kategorisiert werden, forderte er – stattdessen brauche es eine Bildungspolitik, die allen Kindern gleiche Chancen eröffne.

Auf die Frage nach der politischen Zusammenarbeit erklärte Zimkeit, er arbeite mit allen demokratischen Parteien zusammen. Kontakte zur AfD lehnte er jedoch ausdrücklich ab und bezeichnete sie als rechtsextreme Partei.

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Der Besuch Zimkeits unterstrich die anhaltenden Sorgen um Schulbedingungen und Finanzierung in NRW. Sein Appell für höhere Landesinvestitionen zielt darauf ab, sowohl die Infrastruktur als auch die Bildungsgerechtigkeit zu verbessern. Gleichzeitig machte das Treffen seine klare Haltung gegen politischen Extremismus in der Regierungsarbeit deutlich.

Quelle