Kwasniok: "Ich will nicht meckern, aber..."
Kwasniok: „Ich will mich nicht beklagen, aber …“
Der Plan mit Einwechselspieler El Mala geht nicht auf. Dennoch will der Kölner Trainer die Tage mit seiner Familie genießen.
- Dezember 2025, 23:08 Uhr
Schlagwörter: Sport, Fußball
Der 1. FC Köln hat eine weitere Niederlage kassiert und bleibt damit seit sechs Spielen ohne Sieg. Die 0:1-Heimniederlage gegen Union Berlin löste bei Trainer Lukas Kwasniok wachsende Unzufriedenheit unter den Fans aus. Trotz des Rückschlags blickt er gelassen auf die restliche Saison und die bevorstehenden Feiertage.
Das Spiel nahm bereits vor dem Anpfiff eine unerwartete Wendung, als Stürmer Luca Waldschmidt kurzfristig erkrankte. Sein Ausfall zwang Kwasniok, die Startelf umzustellen. Später brachte der Coach Said El Mala als Einwechselspieler – doch die Veränderung brachte keine Wende.
Union Berlin sicherte sich mit einem Treffer den Sieg und verlängerte Kölns sieglose Serie auf sechs Partien. Kwasniok räumte ein, dass El Mala nach seiner Einwechslung kaum Akzente setzen konnte. Dennoch wollte er das Team nicht hart kritisieren und verwies auf die starken Leistungen zu Saisonbeginn. Trotz der Unmutstöne unter den Anhängern rief er die Fans zur Geduld auf. Der Trainer betonte den vielversprechenden Saisonstart und unterstrich, dass der Abstiegskampf noch lange nicht entschieden sei. Über die Niederlage hinaus freut sich Kwasniok zudem auf die anstehende Weihnachtspause.
Jetzt steht der FC vor der Herausforderung, die Negativserie zu beenden. Kwasnioks Optimismus speist sich aus der frühen Saisonform und der Unterstützung der Fans. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob das Team im Abstiegskampf wieder Tritt fassen kann.