31 December 2025, 02:16

Kriegserinnerungen im Dialog: Ein Abend der Generationen im Kokskohlebunker Essen

Denkmäler in eine Wand gemeißelt mit Blumensträußen davor.

Kriegserinnerungen im Dialog: Ein Abend der Generationen im Kokskohlebunker Essen

Öffentliche Diskussion über Kriegszeit-Erinnerungen am 13. November im Kokskohlebunker Essen

Am Donnerstag, dem 13. November, findet im Kokskohlebunker Essen eine öffentliche Diskussion über Erinnerungen an die Kriegszeit statt. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und lädt alle Interessierten ein, persönliche Geschichten zu teilen und darüber nachzudenken, wie die Erfahrungen vergangener Generationen noch heute das Leben prägen. Der Eintritt ist frei, die Organisatoren möchten einen offenen und respektvollen Raum für den Austausch schaffen.

Der Abend wird im Ruhr Museum stattfinden, das zum UNESCO-Welterbe Zollverein (Gelsenkirchener Straße 181) gehört. Die Gäste Barbara Wolf und Dietmar Fleischer vom Büro für Chancengleichheit berichten über ihre Familiengeschichten und zeigen auf, wie die Kriegsleiden von Eltern und Großeltern bis in die Gegenwart nachwirken.

Moderiert wird die Diskussion von Büşra Meryem Göçmen, die für eine achtsame und einfühlsame Atmosphäre sorgen wird. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative des Büros für Chancengleichheit, des Ruhr Museums und der Agentur mitMach. Zwar besteht keine offizielle Verbindung, doch fällt sie zeitlich mit dem IndustrieTag VII zusammen, einem Festival der Design Factory Bürgerinitiative, das am 13. und 14. November 2025 stattfindet.

Die Teilnehmer sind eingeladen, eigene Erinnerungen beizusteuern, um die Vergangenheit im kollektiven Gedächtnis zu bewahren. Ziel der Begegnung ist es, Generationen durch geteilte Geschichten und Reflexion näherzubringen.

Die Diskussion bietet die Möglichkeit, persönliche Schicksale mit der breiten kulturellen Erinnerung zu verknüpfen. Indem verschiedene Perspektiven zusammenkommen, unterstreicht die Veranstaltung die Bedeutung des Erzählens für das Verständnis der Gegenwart. Die Organisatoren hoffen, dass der Abend die Gemeinschaft stärkt und historische Lehren für kommende Generationen lebendig hält.