17 June 2026, 18:02

Krankenhaus-Schließungen der K-Plus-Gruppe lösen Empörung und Sorge aus

Grüne: "Schließung weiterer K-Plus-Kliniken - droht Unterversorgung?"

Krankenhaus-Schließungen der K-Plus-Gruppe lösen Empörung und Sorge aus

Die K-Plus-Gruppe hat Pläne bekannt gegeben, weitere Krankenhäuser in der Region zu schließen. Die Entscheidung hat bei lokalen Politikern, insbesondere Mitgliedern der Grünen, Besorgnis ausgelöst. Sie warnen vor schweren Folgen für die Gesundheitsversorgung und den Arbeitsmarkt.

Die Grünen hatten bereits nach der Schließung der St.-Lukas-Klinik vor dem Erhalt der lokalen medizinischen Versorgung gewarnt. Nun wurden weitere Schließungen bestätigt, was Empörung auslöst.

Frank Knoche, fraktionssprecher der Grünen, kritisierte das Ministerium dafür, die Schließungen nicht verhindert zu haben. Martina Zsack-Möllmann, eine weitere Abgeordnete der Grünen, bezeichnete die Entscheidung als kontraproduktiv. Sie verwies auf die Ironie des Vorhabens, angesichts der kürzlichen Freigabe der Schlaganfall-Station des Krankenhauses.

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Die Schließungen zwingen Tausende Beschäftigte, sich nach neuen Arbeitsplätzen umzusehen. Dies könnte die Personalknappheit in medizinischen und pflegerischen Berufen in der gesamten Region verschärfen. Die verbleibenden Krankenhäuser in Mettmann, Langenfeld und Solingen werden zudem stärker belastet, da sie jährlich 20.000 zusätzliche Notfalltransporte bewältigen müssen.

Die Krankenhausschließungen werden die lokale Gesundheitsversorgung erschweren und die umliegenden Einrichtungen überlasten. Tausende Mitarbeiter müssen sich nach neuen Stellen umsehen, was die Personalengpässe weiter verschärfen könnte. Die Grünen lehnen die Entscheidung weiterhin ab und argumentieren, sie schade der medizinischen Infrastruktur der Region.

Quelle