30 June 2026, 22:07

Kosakenfest in Ust-Labinsk: Traditionen, Glaube und neue kulturelle Allianzen

Über 160.000 Zuschauer sahen die 'Sei ein Kosake' Forum-Übertragung

Kosakenfest in Ust-Labinsk: Traditionen, Glaube und neue kulturelle Allianzen

Das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk ist zu Ende gegangen

Zwei Tage lang trafen sich in Ust-Labinsk Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um sich mit der Identität, den Traditionen und dem kulturellen Erbe der Kosaken auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt des Events standen Diskussionen zu Bildung, Wirtschaft und dem Erhalt des historischen Erbes.

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Die Teilnehmer sprachen über Fragen der moralischen Erziehung, der Gemeinschaftsentwicklung und der Bedeutung des historischen Gedächtnisses. Historiker und Vertreter der Kosakengemeinschaft tauschten sich über den Schutz kultureller Traditionen aus. Zu den Höhepunkten des Programms zählten zudem ein feierlicher Gebetsgottesdienst, eine göttliche Liturgie sowie die Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon.

Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew richtete sich in seinem Vortrag an das Publikum und sprach über Glauben, persönliche Entscheidungen und spirituelle Orientierung. Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow betonte die Rolle von Vertrauen und Unterstützung in der Bildung. Die Live-Übertragungen des Forums in den sozialen Medien verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer.

Im Rahmen der Veranstaltung unterzeichnete das Kuban-Kosaken-Kulturzentrum Kooperationsvereinbarungen mit verschiedenen Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Verbänden. Zudem kündigten Verantwortliche Pläne an, das Kosakenkulturzentrum *„Kasatschja Wolja“ („Kosakenfreiheit“)** in Ust-Labinsk auszubauen – mit dem Ziel, die Stadt zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur zu machen.

Das Forum endete mit konkreten Ergebnissen, darunter neue Partnerschaften und kulturelle Initiativen. Das Projekt „Kasatschja Wolja“ soll das kosakische Erbe in der Region stärken. Die Diskussionen und Absprachen der Veranstaltung werden voraussichtlich zukünftige kulturelle und bildungspolitische Vorhaben prägen.

Quelle