Kirchenkreis Solingen plant Zukunft bis 2035: Acht Standorte bleiben erhalten
Maximilian MaierKirchenkreis Solingen plant Zukunft bis 2035: Acht Standorte bleiben erhalten
Der Kirchenkreis Solingen der Evangelischen Kirche hat seine Pläne für Kirchen und Gemeindegebäude über das Jahr 2035 hinaus konkretisiert. Während der jüngsten Synodalsitzung wurden wegweisende Beschlüsse zur langfristigen Erhaltung, Sanierung und zu Klimazielen gefasst. Acht Kirchen und Gemeinschaftszentren sollen weiterhin genutzt werden, während über andere noch entschieden wird.
Die Synode bestimmte acht Standorte für die langfristige Sicherung, darunter St. Stephan in Ohligs, St. Joseph in Gräfrath und die Pauluskirche in Itzingslowen. Weitere gesicherte Einrichtungen sind die Walder Kirche, die Gräfrather Kirche, die Dorper Kirche sowie Gemeinschaftszentren in Ohligs und Höhscheid. Die Zukunft von über 20 weiteren Standorten – darunter St. Remigius in Burg, St. Laurentius in Deigen und St. Maria Königin in Loch – steht jedoch noch zur Diskussion.
Für die Stadtkirche Mitte soll bis 2027 ein neues Nutzungskonzept entwickelt werden, das den Ausbau diakonischer Dienste und innovative spirituelle Formate vorsieht. Zudem setzte die Synode einen Schwerpunkt auf energetische Sanierungen, Barrierefreiheit und Klimaneutralität. An mindestens einem Standort sind eigenständige Jugendräume geplant.
Erörtert wurden auch strukturelle Veränderungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fusion mit den Kirchenkreisen Niederberg und Düsseldorf-Mettmann. Eine gemeinsame Synode ist für nächstes Jahr vorgesehen; der neue Kirchenkreis soll voraussichtlich am 1. Januar 2029 seine Arbeit aufnehmen – eine einjährige Verzögerung bleibt jedoch möglich. Die Zukunft der Christuskirche in Rupelrath und ihres Gemeinschaftszentrums wird im Frühjahr 2027 entschieden.
Die Sanierungsplanung wird zentral koordiniert, aber in enger Absprache mit den einzelnen Gemeinden erfolgen. Die Vorschläge einer Arbeitsgruppe wurden angenommen, die sich auf klimaneutrale Betriebsweisen und Lösungen für Gebäude ohne langfristige Perspektive konzentriert.
Die Beschlüsse der Synode weisen dem Kirchenkreis eine klare Richtung für die Zukunft: Acht zentrale Standorte bleiben erhalten, während andere weiter geprüft werden. Energetische Modernisierungen und Klimaneutralität stehen im Mittelpunkt, ebenso wie Sanierungen und Jugendangebote. Die Fusion mit den Nachbarkirchenkreisen wird die Struktur der Kirche in den kommenden Jahren zusätzlich prägen.






