Boot kentert im Rhein: Sieben Menschen stürzen ins Wasser und überleben
Maximilian MaierBoot kentert im Rhein: Sieben Menschen stürzen ins Wasser und überleben
Kleines Boot kentert am Donnerstagnachmittag im Rhein – sieben Menschen im Wasser
Am Donnerstagnachmittag ist ein kleines Boot auf dem Rhein gekentert, wobei sieben Personen ins Wasser fielen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Kilometersteins 857, knapp außerhalb der Hauptschifffahrtsroute. Alle Insassen konnten gerettet werden, zwei von ihnen wurden jedoch vorsorglich im Krankenhaus untersucht.
Um 16:55 Uhr meldete ein Mitarbeiter einer nahegelegenen Ölanlage am 19. Juni das gekenterte Boot. Als die Wasserschutzpolizei eintraf, entdeckte sie sieben Menschen im Wasser – sichtbar ohne Rettungswesten. Der Bootsführer erklärte später, eine große Welle eines vorbeifahrenden Binnenschiffs habe zum Kentern geführt.
Zwei Jetski-Fahrer halfen der Gruppe, sicher ans Ufer zu gelangen. Unterdessen sicherte die Wasserschutzpolizei das gekenterte Boot und schleppte es zum Yachthafen von Emmerich. Trotz des Vorfalls blieb der Schiffsverkehr auf dem Rhein unbeeinträchtigt.
Zwei der Geretteten wurden zur Vorsorge ärztlich untersucht, die übrigen fünf blieben unverletzt und benötigten keine weitere Behandlung. Das gekenterte Boot konnte ohne weitere Komplikationen geborgen werden. Die Behörden bestätigten, dass zum Zeitpunkt des Unfalls keine Rettungswesten getragen wurden. Als Ursache gilt die Bugwelle eines in der Nähe vorbeifahrenden größeren Schiffes.






