23 March 2026, 08:07

KiBiz-Reform bringt mehr Geld, Personal und Flexibilität für NRW-Kitas

Ein Blatt mit dem Text "Die Kinder der verschiedenen Tagesschulen werden mit Tee, Pflaumenbrot und Roastbeef und Pflaumenpudding versorgt."

KiBiz-Reform bringt mehr Geld, Personal und Flexibilität für NRW-Kitas

Die schwarz-grüne Landesregierung hat eine umfassende Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) auf den Weg gebracht, um die Betreuung in Kitas und die frühkindliche Bildung zu verbessern. Der am vergangenen Freitag vorgestellte Gesetzentwurf ist das Ergebnis monatelanger Abstimmung mit kommunalen Trägern und verspricht mehr Finanzmittel, besseres Personal und flexiblere Abläufe.

Laut dem neuen Plan wird das Land die Grundförderung für Kita-Träger ab dem 1. August 2027 jährlich um 200 Millionen Euro erhöhen. Dieses zusätzliche Geld soll die Umstellungskosten decken, während die Einrichtungen sich an die Änderungen anpassen. Zudem werden in den kommenden Jahren 1,5 Milliarden Euro für die Modernisierung von Kitas in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.

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Die Reform zielt auch auf eine zuverlässigere Kinderbetreuung ab. Durch flexible Kern- und erweiterte Öffnungszeiten können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden – das soll unerwartete Schließungen verringern. Zwar könnten Gruppengößen wachsen und Fachkraftstunden in ruhigeren Zeiten reduziert werden, doch die Landesregierung betont, dass die Qualität weiterhin hoch bleiben werde.

Kita-Trägern, die Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung haben, wird Unterstützung bei der Fachkräfterekrutierung angeboten. Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Lucke bezeichnete die Reform als einen "wichtigen Schritt hin zu einer verlässlichen und hochwertigen Kinderbetreuung". Zwar zeigen Einzelbeispiele wie die Kita St. Joseph in Bredenborn oder eine neue Einrichtung in Hövelriege lokale Bedürfnisse auf, doch die Änderungen gelten für alle Kindertageseinrichtungen im Land.

Die KiBiz-Reform bringt mehr Geld, Personalhilfen und flexible Betreuungszeiten in die Kitas. Die Träger haben bis 2027 Zeit, sich anzupassen – die zusätzlichen Kosten während der Umstellungsphase übernimmt das Land. Ziel ist es, jedem Kind faire Chancen zu ermöglichen und Familien eine verlässliche Betreuung zu garantieren.

Quelle