KI-Startup flaiu revolutioniert Fachgutachten mit NRW-Förderung und ImmIQ-App
Mila WalterKI-Startup flaiu revolutioniert Fachgutachten mit NRW-Förderung und ImmIQ-App
Benjamin Altmeyer, ein Gründer aus Grevenbroich, hat für sein KI-gestütztes Startup flaiu den NRW-Gründerstipendium erhalten. Die Förderung kommt seiner App ImmIQ zugute, die mithilfe künstlicher Intelligenz die Erstellung von Fachgutachten revolutionieren soll. Das Projekt wird bereits von regionalen Wirtschaftsnetzwerken und Förderstellen unterstützt.
Die ImmIQ-App unterstützt Sachverständige, Energieberater und Immobilienbewerter dabei, ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Nutzer können vor Ort Fotos, Sprachnotizen und schriftliche Beobachtungen sammeln – die KI organisiert diese automatisch zu strukturierten Berichten. Dadurch soll der manuelle Dokumentationsaufwand reduziert und der Berichtsprozess beschleunigt werden.
Altmeyers Lösung überzeugte das Startup-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen. Die Jury empfahl sein Unternehmen für das NRW-Gründerstipendium, das monatliche Zuschüsse für junge Startups bereitstellt, um deren Wachstum zu fördern. Auch die impuls.RheinKreisNeuss Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt flaiu im Rahmen des regionalen Netzwerks.
Die Projektträger Jülich bewilligte die Förderung – ein wichtiger Meilenstein für das in Meerbusch ansässige Startup. ImmIQ richtet sich zunächst an Fachleute aus den Bereichen Bauwesen, Immobilien und Energie in Deutschland. Eine kostenlose Demo der App ist auf der Unternehmenswebsite unter immiq.de verfügbar.
Mit dem gesicherten NRW-Gründerstipendium kann flaiu nun die Weiterentwicklung von ImmIQ für eine breitere Nutzung vorantreiben. Die KI-basierten Funktionen der App sollen die Arbeit vor Ort für Experten in verschiedenen Branchen effizienter machen. In den kommenden Monaten plant das Startup, seinen Wirkungskreis über die ursprünglichen Zielbranchen hinaus auszuweiten.
