Känguru-Fleisch im Universitäts-Café findet nicht bei jedem Anklang - Känguru-Chili con carne in Uni-Mensa löst hitzige Debatten aus
Känguru-Chili con carne in Uni-Mensa sorgt für Aufsehen
Eine deutsche Hochschulmensa hat mit Känguru-Chili con carne für Furore gesorgt. Das ungewöhnliche Gericht wurde in der Mensa der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen angeboten – und war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Online sind die Reaktionen gespalten: Manche loben die kulinarische Innovation, andere finden sie schlicht abstoßend.
Die Mensa am Langemarckplatz der FAU hatte das Känguru-Chili con carne kürzlich auf die Speisekarte gesetzt. Serviert mit Basmatireis enthielt das Gericht tatsächlich Fleisch des australischen Beuteltiers. Alle 400 Portionen fanden reißenden Absatz – ein klares Zeichen für die große Nachfrage.
Auf Reddit entbrannte eine hitzige Diskussion über das exotische Essen. Während einige Nutzer den Geschmack und die Neuheit feierten, zeigten sich andere abgestoßen von der Idee. Selbst der Autor Marc-Uwe Kling, bekannt durch seine Känguru-Chroniken, mischte sich in die Debatte ein.
Trotz des medialen Echos bleibt Känguru-Chili con carne in deutschen Uni-Mensen eine Seltenheit. In den vergangenen fünf Jahren gibt es keine Belege dafür, dass vergleichbare Gerichte in anderen großen Mensen angeboten wurden.
Die Universität erhielt vor allem positives Feedback von den Studierenden, die das Gericht probierten. Da alle Portionen vergriffen waren, erwies sich das Experiment als voller Erfolg. Vorerst bleibt Känguru-Chili con carne jedoch eine ungewöhnliche Wahl im Speiseplan deutscher Studierender.