Hüls verabschiedet sich mit wegweisenden Beschlüssen in die Sommerpause
Mila WalterHüls verabschiedet sich mit wegweisenden Beschlüssen in die Sommerpause
Stadtrat von Hüls hält letzte Sitzung der Legislaturperiode ab
Am Donnerstag traf sich der Stadtrat von Hüls zu seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode. Zu den zentralen Beschlüssen zählten Aktualisierungen des Brandschutzkonzepts sowie die Weiterentwicklung städtischer Bauprojekte. Zudem wurde das erfolgreiche dreijährige Programm "Hüls resilient" offiziell abgeschlossen.
Den Auftakt bildete eine Bilanz des "Hüls resilient"-Projekts, einer vom Bund geförderten Initiative zur Belebung der Innenstadt. Der Abschlussbericht betonte die positiven Effekte auf die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Zentrums. Zwar ist das Projekt nun formal beendet, doch die Verwaltung will die etablierten Netzwerke und Strategien aus der Förderphase weiter nutzen, um an die Erfolge anzuknüpfen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Brandschutz: Der Rat verabschiedete ein überarbeitetes Bedarfsplan für den Feuerwehreinsatz, das schnellere Reaktionszeiten, höhere Hygienestandards und eine bessere Vorbereitung auf klimabedingte Einsatzlagen vorsieht. Parallel dazu wurden die Gebühren für den Rettungsdienst neu kalkuliert, um sie an die aktuelle Nachfrage anzupassen.
Auch die Stadtentwicklung stand auf der Agenda. Die vorübergehende Erweiterung der Fußgängerzone im Rahmen des Verkehrsversuchs "Bewegte Stadtlandschaft" stieß auf breite Zustimmung – rund 80 Prozent der Bürger:innen befürworteten das Vorhaben. Zudem beauftragte der Rat einstimmig die Verwaltung, die Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen. Externe Fachleute sollen die möglichen Risiken und Chancen einer solchen Maßnahme bewerten.
Die Beschlüsse des Rates weisen Hüls den Weg in die Zukunft: Das aktualisierte Brandschutzkonzept und die angepassten Rettungsdienstgebühren treten demnächst in Kraft. Gleichzeitig wird die Verwaltung nun die Machbarkeit einer Entwicklungsgesellschaft untersuchen, während die Impulse aus "Hüls resilient" durch lokale Initiativen weiterwirken.






