14 January 2026, 18:46

Güterslohs erste Demokratiekonferenz sucht Lösungen gegen Radikalisierung und Spaltung

Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Podium mit einem Mikrofon sitzen, mit einem Banner im Hintergrund mit Text und Bildern von Menschen und Stühlen unten, das die Internationale Kanitamil24-Konferenz suggeriert.

Güterslohs erste Demokratiekonferenz sucht Lösungen gegen Radikalisierung und Spaltung

Gütersloh veranstaltet erste Demokratiekonferenz – am Freitag, 7. November 2025

Unter dem Motto „Demokratie unter Druck – Gemeinsam handeln in Gütersloh“ findet die Konferenz statt und beschäftigt sich mit lokalen Herausforderungen wie Radikalisierung und Diskriminierung. Die Konferenz wird von der Partnerschaft für Demokratie organisiert, die Bürger:innen, Experten und Aktivisten zu Diskussionen und Workshops zusammenbringt.

Die Konferenz findet von 16 bis 19 Uhr in der Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule statt. Eröffnet wird die Konferenz von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach, der in einem Impulsvortrag aktuelle Bedrohungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und Nordrhein-Westfalen analysiert.

Im Anschluss finden Workshops statt, in denen Teilnehmer:innen Erfahrungen mit undemokratischem Verhalten und Diskriminierung teilen. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um die lokale Demokratie und Vielfalt zu stärken. Die Partnerschaft für Demokratie, 2025 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“* ins Leben gerufen, fördert die Konferenz. Ihr Ziel ist es, demokratisches Engagement zu fördern und Extremismus, Ausgrenzung sowie Ungleichheit entgegenzuwirken. Die Ergebnisse fließen in die laufende Bestandsaufnahme Güterslohs ein und bilden die Grundlage für künftige Strategien und Handlungsempfehlungen.

Die Konferenz setzt ein Zeichen für die Auseinandersetzung mit demokratischen Herausforderungen in Gütersloh. Ihre Erkenntnisse fließen direkt in lokale Politik und Initiativen ein. Bürger:innen und Organisationen sind aufgerufen, ihre Perspektiven einzubringen und die städtische Ausrichtung in Sachen Demokratie und Inklusion mitzugestalten.