Gütersloh feiert sinkende Fahrradunfälle – doch alle 16 Stunden kracht es noch
Anna SchmitzGütersloh feiert sinkende Fahrradunfälle – doch alle 16 Stunden kracht es noch
Im Kreis Gütersloh haben sich 2024 weniger Fahrradfahrer und E-Bike-Nutzer verletzt als im Vorjahr. Die Statistik verzeichnet 540 Unfälle – im Vergleich zu 611 im Jahr 2023. Dennoch ereignete sich alle 16 Stunden ein Unfall. Nun verstärken die lokalen Behörden ihre Bemühungen um mehr Sicherheit: mit einer neuen Kampagne und einer bevorstehenden Gemeinschaftsveranstaltung.
Das Baumwollgras-Fest findet am 18. Mai entlang des Wanderwegs Hühnermoor in Marienfeld statt. Von 11:00 bis 17:00 Uhr bietet das Fest Aktivitäten für alle Altersgruppen, darunter die kostenlose Registrierung von Fahrrädern und E-Bikes. Besucher können zudem ihre Helme von Verkehrssicherheitsexperten überprüfen und anpassen lassen.
Ein Helm-Crashtest-Simulator veranschaulicht vor Ort, wie wichtig Schutzausrüstung ist. Die Polizei Gütersloh betreibt einen Informationsstand in der Nähe des Heimatmuseums an der Lutterstraße. Beamte stehen für Fragen zur Verkehrssicherheit zur Verfügung und werben für die Rahmennummer-Registrierung des Kreises, die bei der Wiederbeschaffung gestohlener Räder hilft.
Für 2025 plant die Polizei die Kampagne „Radschlag“, die die Sicherheit im Radverkehr weiter verbessern und Unfälle reduzieren soll. Das Fest bietet Radfahrern die Möglichkeit, ihre Räder registrieren zu lassen und sich über Sicherheitsmaßnahmen zu informieren. Da die Verletztenzahlen 2024 gesunken sind, soll die kommende Radschlag-Kampagne diesen positiven Trend fortsetzen. Die Behörden hoffen, dass diese Maßnahmen die Unfallzahlen auch in den nächsten Jahren weiter senken werden.






