24 June 2026, 12:05

Golda Meirs bewegendes Leben: Von Kiew zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Vortrag über Golda Meir am Freitag im VHS-Forum

Golda Meirs bewegendes Leben: Von Kiew zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Am Freitag, dem 16. Juni, findet um 15:00 Uhr im VHS-Forum Solingen ein Vortrag über Golda Meir statt. Die Veranstaltung beleuchtet das Leben einer der prägendsten Persönlichkeiten der israelischen Geschichte.

Golda Meir wurde 1898 in Kiew geboren. Schon als Kind erlebte sie antisemitische Pogrome. 1906 wanderte ihre Familie in die USA aus, wo sie sich zionistischen Ideen zuwandte.

1920 heiratete sie Morris Meyerson und ließ sich in Palästina nieder. Dort lebte sie in einem Kibbuz. David Ben-Gurion, der spätere israelische Ministerpräsident, erkannte früh ihr politisches Talent und entsandte sie auf internationale Missionen.

Meir spielte vor 75 Jahren eine zentrale Rolle bei der Gründung Israels. 1948 unterzeichnete sie die Unabhängigkeitserklärung des Landes und wurde später Botschafterin in Moskau. Nach verschiedenen Ministerämtern schrieb sie 1969 Geschichte als erste Ministerpräsidentin Israels.

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Ihre Führung wurde im Jom-Kippur-Krieg 1973 auf eine harte Probe gestellt. Der Konflikt führte ein Jahr später zu ihrem Rücktritt. 1978 verstarb sie.

Der Vortrag zeichnet ihren außergewöhnlichen Weg von Kiew an die Spitze der Weltpolitik nach und würdigt ihren bleibenden Einfluss auf das politische und gesellschaftliche Leben Israels.

Quelle