Gladbach holt japanischen Verteidiger Takai auf Leihbasis von Tottenham
Anna SchmitzGladbach holt japanischen Verteidiger Takai auf Leihbasis von Tottenham
Borussia Mönchengladbach hat den japanischen Innenverteidiger Kota Takai bis zum Saisonende auf Leihbasis von Tottenham Hotspur verpflichtet. Der 21-jährige Abwehrspieler stößt zum Team, während sich die Mannschaft auf die Rückrunde der Bundesliga vorbereitet. Der Wechsel folgt auf eine schwierige Phase bei den Spurs, in der Verletzungen seine Einsatzmöglichkeiten stark einschränkten.
Takai war 2023 zu Tottenham gewechselt, kam bisher jedoch noch nicht in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Eine hartnäckige Fußverletzung hielt ihn lange außer Gefecht und bremste seine Entwicklung. Dennoch läuft sein Vertrag bei den Spurs bis 2030, was Raum für zukünftige Entscheidungen lässt.
In Gladbach trainiert der Verteidiger bereits mit seinen neuen Teamkollegen im türkischen Belek, wo die Mannschaft ihr Wintertrainingslager absolviert. Sportdirektor Rouven Schröder beschrieb Takai als groß, körperlich stark und schnell – Eigenschaften, die die Defensive des Teams stärken könnten. Trainer Eugen Polanski und Schröder wollen ihn schnell in die taktischen Abläufe der Mannschaft integrieren. Die Leihe beinhaltet eine Option zur Verlängerung von Takais Aufenthalt über diese Saison hinaus, wobei die offizielle Stellungnahme Gladbachs keine feste Kaufklausel bestätigt. Medienberichten zufolge könnte er bei Ziehen der Option am 1. Juli 2026 fest zum Verein wechseln. Derzeit liegt sein Fokus darauf, sich in der Bundesliga einzugewöhnen und Gladbach zu besseren Ergebnissen zu verhelfen. Zudem peilt Takai eine Nominierung für die japanische Nationalmannschaft bei der WM in diesem Sommer an. Eine überzeugende Leihstation in Deutschland könnte seine Chancen auf einen Platz im Kader erhöhen.
Takais Verpflichtung verschafft Gladbach zusätzliche defensive Optionen für den Rest der Saison. Sollte er überzeugen, könnte der Verein ihn länger behalten. Seine Entwicklung wird sowohl von seinem neuen Team als auch von den Verantwortlichen der japanischen Nationalmannschaft genau beobachtet.