03 April 2026, 04:07

Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Fahrradspuren für mehr Verkehrssicherheit

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Fahrradspuren für mehr Verkehrssicherheit

Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Fahrradspuren an Hasenweg und Nachtigallenstraße

Die Stadt Bergisch Gladbach hat offiziell ihre ersten geschützten Radwege an der Hasenweg- und der Nachtigallenstraße eröffnet. Die neuen Spuren sind Teil der Radroute F2, einer zentralen Verbindung im städtischen Radwegenetz. Bürgermeisterstellvertreter Ragnar Migenda lobte das Projekt als wichtigen Schritt hin zu einer modernen und sicheren Mobilität.

Die Radwege ermöglichen es Radfahrenden, nebeneinander zu fahren, wobei für alle Nutzerinnen und Nutzer ein Tempolimit von 30 km/h gilt. An Kreuzungen haben die Radfahrenden Vorfahrt. Langzeitparken ist verboten, kurze Haltevorgänge sind jedoch erlaubt, sofern sie den Radverkehr nicht behindern.

Ähnliche geschützte Radspuren in Städten wie Kopenhagen und Amsterdam führten innerhalb weniger Jahre zu einem Anstieg des Radverkehrs um 20 bis 50 Prozent. Bis 2025 entfielen in diesen Städten über 40 Prozent aller täglichen Pendelfahrten auf das Fahrrad, während der Autoverkehr um 10 bis 15 Prozent zurückging.

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Auch in Bergisch Gladbach haben die neuen Radwege bereits zu einer Zunahme des Radverkehrs geführt. Die Stadt plant, ihr Radwegenetz in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um sicherere und effizientere Verkehrswege zu schaffen.

Die Eröffnung der geschützten Radspuren markiert den Beginn einer umfassenden Initiative zur Förderung des Radverkehrs in Bergisch Gladbach. Durch Vorfahrtsregelungen und höhere zulässige Geschwindigkeiten erhofft sich die Stadt, dass mehr Einwohnerinnen und Einwohner auf das Fahrrad statt auf das Auto umsteigen. Weitere Ausbaumaßnahmen sollen in naher Zukunft folgen.

Quelle