Gescher investiert 6,4 Millionen Euro in die energetische Sanierung seiner Sporthalle
Anna KrauseGescher investiert 6,4 Millionen Euro in die energetische Sanierung seiner Sporthalle
Die Stadt Gescher hat 6,4 Millionen Euro für die umfassende Sanierung ihrer Sporthalle eingeworben. Das Projekt sieht die Modernisierung der Anlage an der Margot-Friedländer-Gesamtschule sowie eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz vor. Es ist Teil einer übergeordneten Initiative zur Dekarbonisierung öffentlicher Gebäude in der Region.
Die Förderung deckt 80 Prozent der Gesamtkosten des Vorhabens ab. Sie fließt im Rahmen des Programms „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“, das vorsieht, den Primärenergieverbrauch öffentlicher Gebäude um mindestens 50 Prozent zu senken – ein Ziel, das über die aktuellen gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.
Mit der Sanierung werden langjährige bauliche Mängel behoben. Dach, Wände und Böden werden instand gesetzt, zudem sollen die seit Jahren bestehenden Rohrlecks unter der Halle endlich beseitigt werden. Auch die Heizungs-, Lüftungs- und Haustechnik wird auf den neuesten energetischen Stand gebracht.
Darüber hinaus sind umfangreiche strukturelle Veränderungen geplant: Der bestehende Umkleidebereich wird abgerissen und neu aufgebaut, und eine barrierefreie Tribüne entsteht, um allen Besuchern gleichen Zugang zu ermöglichen. Bürgermeisterin Anne Kortüm betonte, wie wichtig die Förderung für die Nutzbarkeit und Barrierefreiheit der Dreifachturnhalle sei.
Regierungspräsident Andreas Bothe hat das Projekt öffentlich unterstützt. Er hob dessen Bedeutung für den Klimaschutz sowie den langfristigen, kostengünstigen Betrieb der Anlage hervor.
Die Modernisierungsmaßnahmen steigern nicht nur die Funktionalität und Zugänglichkeit der Sporthalle, sondern verringern auch ihre Umweltbelastung durch die verbesserte Energieeffizienz. Das Projekt setzt damit neue Maßstäbe für öffentliche Gebäude in der Region.






