GEPA feiert 50 Jahre Einsatz für Fairen Handel und globale Gerechtigkeit
Anna SchmitzGEPA feiert 50 Jahre Einsatz für Fairen Handel und globale Gerechtigkeit
Die Fair-Handels-Organisation GEPA hat ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Feier in Wuppertal begangen. Zu der Veranstaltung kamen über 200 Gäste zusammen, darunter Politiker:innen, Aktivist:innen und lokale Fair-Handels-Partner. In ihren Reden würdigten die Sprecher:innen das langjährige Engagement der Organisation für ethischen Handel und globale Gerechtigkeit.
Beim Jubiläumsfest hielten prominente Persönlichkeiten Ehrungen ab. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gratulierte der GEPA zu einem halben Jahrhundert Einsatz für den Fairen Handel. Reem Alabali-Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, übermittelte in einer Videobotschaft ihre Anerkennung für die Wirkungskraft der Organisation.
Matthias Kroth, kaufmännischer Geschäftsführer der GEPA, betonte, dass der Faire Handel der alleinige Unternehmenszweck sei – eine Seltenheit in der Wirtschaft. Gifty Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des World Fair Trade Organization (WFTO) Deutschland, nannte die GEPA eine Pionierin im Kampf für globale Gerechtigkeit. Matthias Fiedler, Leiter des Forum Fairer Handel, hob ebenfalls ihre prägende Rolle für die Fair-Handels-Bewegung hervor.
Lokale und internationale Partner:innen berichteten von ihren Erfahrungen. Marília Antonia López, Präsidentin der Genossenschaft La Sureñita, dankte der GEPA dafür, ihrer Gruppe den Export von Produkten ermöglicht und die Geschichten von Frauen, die die Armut überwinden, bekannt gemacht zu haben. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Ophelia Nick verwies darauf, wie die GEPA beweise, dass wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer und ökologischer Verantwortung vereinbar sei. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister von Wuppertal, lobte die Organisation als Treiberin für nachhaltigen Konsum in der Stadt.
Die Jubiläumsveranstaltung unterstrich den Einfluss der GEPA über fünf Jahrzehnte hinweg. Ihre Arbeit hat Produzent:innen weltweit unterstützt und gleichzeitig ethische Geschäftsmodelle gefördert. Die Organisation bleibt ein Vorbild dafür, wie Handel mit sozialer und ökologischer Verantwortung verbunden werden kann.
