15 March 2026, 00:07

Geldautomaten-Sprengungen in NRW auf Rekordtief seit 2017

Eine Reihe von Geldautomaten auf einem gefliesten Boden mit einer Wand im Hintergrund, die ein Schild mit der Aufschrift "7-Eleven" trägt.

Anzahl der Explosionen an Geldautomaten erreicht neuen Tiefstand - Geldautomaten-Sprengungen in NRW auf Rekordtief seit 2017

Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit 2017

Bis zum 10. Oktober dieses Jahres wurden in Nordrhein-Westfalen nur noch 21 Angriffe auf Geldautomaten registriert – deutlich weniger als in den Vorjahren. Behörden führen den Rückgang auf lokale Sicherheitsmaßnahmen zurück, darunter farbmarkierte Kartuschen, die offenbar eine zentrale Rolle spielen.

Die Zahl der Attacken sinkt kontinuierlich seit 2023. Damals gab es 153 Vorfälle, nach 44 im Jahr 2022. Erstmals seit 2020 wurden im März und August 2023 überhaupt keine Angriffe gemeldet.

Die diesjährigen Zahlen stehen in starkem Kontrast zu den Vorjahren. 2021 gab es bis zum gleichen Stichtag noch 25 Attacken, 2020 sogar 157. Der Trend deutet auf eine nachhaltige Abnahme hin – obwohl seit 2022 keine bundesweiten Sicherheitsinitiativen eingeführt wurden.

Lokale Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen zeigen offenbar Wirkung. Innenminister Herbert Reul betonte, dass regionale Vorkehrungen wie der Einsatz von Farbmarkierungskartuschen maßgeblich zum Rückgang beigetragen hätten. Diese setzen bei Manipulationen an Geldautomaten unauslöschliche Farbe frei und machen gestohlenes Bargeld unbrauchbar.

Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen geht weiter zurück und erreicht damit den niedrigsten Stand seit sieben Jahren. Mit nur 21 Vorfällen bis zum 10. Oktober unterstreicht der anhaltende Abwärtstrend die Wirksamkeit gezielter Sicherheitsverbesserungen. Mit bundesweiten Strategien hat die Entwicklung jedoch bisher nichts zu tun.

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