25 April 2026, 12:26

Gefahrgut-Alarm auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid unsicher unterwegs

Eine Gruppe von Lkws in einem Gebäude mit einem Feuerlöscher, Metallstäben, Fenstern, Deckenlampen und sichtbaren Rädern.

Gefahrgut-Alarm auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid unsicher unterwegs

Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Vlotho in den frühen Morgenstunden

In den frühen Morgenstunden hat sich auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho ein Vorfall mit gefährlichen Stoffen ereignet. Die Polizei stoppte einen Lkw, der Natriumfluorid transportierte, nachdem Autofahrer gemeldet hatten, dass das Fahrzeug ohne Beleuchtung unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten mehrere Sicherheitsmängel fest, woraufhin ein Großeinsatz ausgelöst wurde.

Gegen 3:40 Uhr alarmierten Verkehrsteilnehmer die Behörden über einen Sattelzug, der in Richtung Hannover fuhr – ohne funktionierende Beleuchtung und mit blinkender Warnanlage. Ein Streifenwagen geleitete den Lkw an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn und brachte ihn an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße zum Stehen.

Der 52-jährige Fahrer, der aus Belarus stammt, transportierte Natriumfluorid ohne die vorgeschriebene Gefahrgutkennzeichnung. Zudem waren die Rückleuchten seines Fahrzeugs defekt, und eines der Fässer mit der Chemikalie war unsachgemäß gesichert: Die Palette war beschädigt, das Fass selbst eingedellt. Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern ab und alarmierten die Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte begannen damit, den Inhalt des beschädigten Fasses in einen Auffangbehälter umzufüllen, um Austritte zu verhindern. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination. Die Ermittler bestätigten später mindestens vier Verstöße gegen die Gefahrgutvorschriften; der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft.

Die Verkehrspolizei Bielefeld wird nun die digitalen Fahrtschreiberdaten des Lkw auf weitere Verstöße prüfen.

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Der Lastwagen bleibt bis auf Weiteres mit einem Fahrverbot belegt, während die Ermittlungen andauern. Die Feuerwehr sichert weiterhin die gefährliche Ladung. Wann die Sperrungen aufgehoben werden, steht noch nicht fest. Dem Fahrer drohen aufgrund der bereits festgestellten Verstöße mögliche Anklagen.

Quelle