Früher Abflug: Wie der 1. FC Köln dem Karneval entflieht und Stuttgart herausfordert
Mila WalterKwasniok bezeichnet Kölner Karnevalsflucht als 'Professionalität' - Früher Abflug: Wie der 1. FC Köln dem Karneval entflieht und Stuttgart herausfordert
1. FC Köln bereitet sich mit frühem Abflug auf Bundesliga-Duell vor
Die Mannschaft des 1. FC Köln reist bereits am Donnerstag nach Stuttgart – zwei Tage vor dem Spiel gegen den VfB. Cheftrainer Lukas Kwasniok betont, dass der frühe Aufbruch rein professionellen Gründen dient, auch wenn damit die lebhaften Kölner Karnevalsfeiern umgangen werden.
Nach der desaströsen Saison 2023/24, die mit nur sechs Siegen und dem Abstieg endete, hat das Team in dieser Spielzeit eine deutliche Wende geschafft. Zurück in der ersten Liga, belegt der FC Köln aktuell nach 20 Spieltagen Platz 10 und zeigt besonders zu Hause Stärke – mit zwei Siegen in Folge.
Die Reise führt die Mannschaft zunächst nach Frankfurt, bevor es über das DFB-Campus nach Stuttgart geht. Zwar stellt Kwasniok die Notwendigkeit von Konzentration in den Vordergrund, doch der Trip kommt den Spielern gelegen, um dem Höhepunkt des Kölner Karnevals, dem Weiberfastnacht, aus dem Weg zu gehen.
Verletzungssorgen belasten jedoch die Defensive: Timo Hübers, Luca Kilian, Jahmai Simpson-Pusey und Isak Johannesson sind fraglich. Dagegen steht Dominique Heintz wieder zur Verfügung. Seit Oktober hat sich die Abwehr stabilisiert und weniger Gegentore kassiert, doch die Auswärtsbilanz bleibt wackelig.
Der letzte Auswärtssieg datiert vom 3. Oktober – ein knapper 1:0-Erfolg in Hoffenheim. Seither blieb der FC Köln in sechs Auswärtsspielen ohne weiteren Dreier. Dafür überzeugen die Kölner zu Hause, etwa mit jüngsten Siegen gegen Mainz (2:1) und Wolfsburg (1:0).
Mit dem frühen Abflug soll die Mannschaft vor dem Samstagsspiel bei der Sache bleiben. Angesichts möglicher Ausfälle in der Abwehr kommt Heintz' Rückkehr gerade recht. Die Partie wird zeigen, ob sich Kölns Aufwärtstrend auch auswärts in einen seltenen Sieg umsetzen lässt.