Friedenslicht aus Bethlehem erreicht das Essener Rathaus
Das Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Essens Rathaus
Am 9. Dezember traf das Friedenslicht aus Bethlehem im Essener Rathaus ein – getragen von zwölf örtlichen Pfadfindern. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Gruppe und würdigte ihr Engagement bei der Überbringung der symbolträchtigen Flamme. Das diesjährige Motto lautet „Ein Funke Mut“.
Die Flamme hatte ihre Reise in Bethlehem begonnen, bevor sie über Tel Aviv und Linz in Österreich weiterreiste. Sechs Pfadfinder aus dem Bistum Essen (Ruhrbistum) holten das Licht in Linz ab, wo sich 1.500 Pfadfinder aus aller Welt versammelt hatten. Zwölf weitere brachten es anschließend nach Essen ins Rathaus.
Kufen dankte den Pfadfindern für ihren Einsatz und bezeichnete ihre Mission als eine inspirierende Tat. Mut bedeute, für das Richtige einzustehen – selbst wenn es schwerfalle, betonte er. Die namentlich nicht genannten Pfadfinder, allesamt dem Ruhrbistum verbunden, sind in lokalen Gruppen aktiv, sei es als Mitglieder, Ausbilder oder Ehrenamtliche.
Während der Zeremonie äußerte Kufen auch seine Freude über die Ankunft des Friedenslichts. Es sei ein bedeutendes Symbol, besonders in unsicheren Zeiten, so der Oberbürgermeister.
Mit der Übertragung des Lichts nach Essen beginnt nun die Weitergabe an Kirchen und Gemeinden der Region. Die Reise der Pfadfinder von Bethlehem ins Ruhrgebiet steht für die fortwährende Tradition, Hoffnung zu verbreiten. Das diesjährige Motto „Ein Funke Mut“ wird in den kommenden Wochen lokale Aktivitäten prägen.