07 February 2026, 12:06

Feuerwehrkräfte marschieren 25 Kilometer für verbrannte Kinder

Eine Gruppe von Feuerwehrmönnen in Helmen und Rucksöcken geht durch einen Wald, mit einem Feuer in der Ferne.

Feuerwehrkräfte marschieren 25 Kilometer für verbrannte Kinder

Feuerwehrleute aus Werksfeuerwehren des Kreises Wesel und des Ruhrgebiets nahmen an einem anspruchsvollen Spendenmarsch teil

An diesem Wochenende beteiligten sich Einsatzkräfte aus betrieblichen Feuerwehrbrigaden des Kreises Wesel und der Ruhrregion an einem anspruchsvollen Wohltätigkeitsmarsch. Bei der Aktion "Blaues Licht geht" legten die Teilnehmer 25 Kilometer in voller Schutzausrüstung zurück, um Spenden für Kinder mit Brandverletzungen zu sammeln.

Der Marsch startete um 7:30 Uhr in Rheinberg und endete in Duisburg-Meiderich. Sowohl Auszubildende als auch aktive Feuerwehrleute trugen während der gesamten Strecke die komplette Einsatzmontur – eine körperliche Belastung, die den Anforderungen im Ernstfall entspricht.

Sämtliche Einnahmen kommen der Initiative Paulinchen e.V. zugute, die Familien von Kindern mit Brandverletzungen unterstützt. Die Organisation engagiert sich zudem in der Prävention solcher Unfälle durch Aufklärungsarbeit und Kampagnen.

Brandverletzungen bleiben in Deutschland ein ernstes Problem: Jährlich müssen rund 30.000 Kinder wegen Verbrennungen oder Verbrühungen medizinisch behandelt werden, etwa 7.000 davon so schwer, dass ein Krankenhausaufenthalt nötig wird.

Die Aktion unterstrich nicht nur die Ausdauer der Feuerwehrleute, sondern auch den anhaltenden Bedarf an Brandverhütung. Die Spenden aus "Blaues Licht geht" fließen direkt in die Reha-Programme und Sicherheitsinitiativen von Paulinchen e.V. für betroffene Familien.