FDP-Politiker sorgen bei Stuttgarter Epiphanie-Feier mit *Muppet-Show*-Eklat für Aufruhr
Anna KrauseLiberaler Muppet-Show: FDP-Spitzenpolitiker liefern Comedy-Act - FDP-Politiker sorgen bei Stuttgarter Epiphanie-Feier mit *Muppet-Show*-Eklat für Aufruhr
Traditionelle Epiphanie-Feier in Stuttgart eskaliert: FDP-Politiker sorgen mit Eklat für Aufsehen
Eine sonst so besinnliche Epiphanie-Veranstaltung in Stuttgart nahm am 6. Januar 2026 eine unerwartete Wendung, als zwei prominente FDP-Politiker die Feierlichkeiten mit Zwischrufen und provokanten Kommentaren störten. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, bekannt für ihre scharfe Rhetorik, verwandelten die festliche Opernhaus-Veranstaltung in ein Spektakel, indem sie Figuren aus der Muppet Show imitierten und sich in Wortgefechte mit linkspolitischen Gästen verstrickten.
Der Vorfall ereignete sich während der jährlichen Epiphanie-Feier im Stuttgarter Opernhaus. Von einer Logenposition aus begannen Kubicki und Strack-Zimmermann, die Redner auf der Bühne mit spöttischen Bemerkungen zu bedenken – eine Szene, die stark an die grantigen Balkonkritiker Statler und Waldorf aus der Muppet Show erinnerte. Strack-Zimmermann konterte scherzhaft, sie sei „keine Miss Piggy“, während Kubicki sich selbst als „Kermit den Frosch“ bezeichnete.
Doch schnell nahm Kubickis Auftritt eine politische Dimension an. Er warf Jan van Aken, dem Co-Vorsitzenden der Linken, vor, über radikale Parolen wie „Reiche erschießen“ oder „Milliardäre enteignen“ zu lachen. Der FDP-Politiker warnte zudem, linksextreme Kräfte könnten eine Großstadt lahmlegen, und kritisierte die Präsenz der Linken im Bundestag. In einer makabren Pointe schlug er vor, der russische Präsident Dmitri Medwedew solle lieber van Aken entführen statt CDU-Chef Friedrich Merz. Weder von der Linken noch von den Veranstaltern gab es bisher eine offizielle Reaktion – und wer das letzte Wort in der Auseinandersetzung hatte, bleibt unklar.
Der Eklat überschatte die Stuttgarter Epiphanie-Tradition und lenkte die Aufmerksamkeit auf das unkonventionelle Auftreten der FDP-Vertreter. Ihre Äußerungen – zwischen Satire und Konfrontation – spiegelten die anhaltenden Spannungen zwischen liberalen und linken Lagern wider. Die Veranstaltung endete zwar ohne weitere Zwischenfälle, doch der Wortwechsel hinterließ bei den Anwesenden einen nachhaltigen Eindruck.