Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen – und verliert Glaubwürdigkeit
Anna SchmitzEx-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen – und verliert Glaubwürdigkeit
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, hat ungewöhnliche Behauptungen über eine angebliche Teleportation zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House aufgestellt. Die Aussage machte er während seiner Krebserkrankung und beschrieb sie als Teil seiner "spirituellen Reise". Seine Schilderungen werfen seitdem Fragen zu seiner Glaubwürdigkeit und seiner früheren Rolle in der Regierung auf.
Phillips behauptete, er sei innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle-House-Standort zu einem anderen "versetzt" worden. Auf der Plattform Truth Social verteidigte er seine Version der Ereignisse und schrieb, er werde sich "nicht lächerlich machen lassen". Später wurde sein Account dort in der Posting-Funktion eingeschränkt – was er als Zensur bezeichnete.
Ein Sprecher von Truth Social wies Vorwürfe einer gezielten Unterdrückung zurück und sprach von einem technischen Problem. Unterdessen berichtete CNN nicht nur über die Teleportations-Behauptung, sondern auch über frühere gewalttätige Äußerungen Phillips' gegenüber Präsident Joe Biden.
Die Kontroverse führte dazu, dass Phillips von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses abberufen wurde. Der ranghöchste Demokrat im Ausschuss, Bennie Thompson, stellte infrage, ob Phillips für seine Position bei der Bundeskatastrophenschutzbehörde FEMA geeignet sei. Trotz der öffentlichen Aufmerksamkeit hat sich seitdem keine Regierungsbehörde offiziell zu den Vorwürfen oder seiner Eignung für das Amt geäußert – nicht einmal seit 2023. Die "Daily Mail" kontaktierte FEMA um Stellungnahme, erhielt jedoch keine Antwort.
Phillips' Teleportations-Geschichte und die anschließenden Online-Streitigkeiten haben seine berufliche Reputation in Frage gestellt. Seine Abberufung von der Kongressanhörung deutet auf wachsende Bedenken unter Abgeordneten hin. Bisher hat keine offizielle Stelle seine Behauptungen überprüft oder dazu Stellung genommen.






