09 June 2026, 18:07

Europas größter Quantencomputer PaQS revolutioniert photonische Technologien

Erste Quantum-Computer in Deutschland rechnet in Paderborn

Europas größter Quantencomputer PaQS revolutioniert photonische Technologien

Forschende der Universität Paderborn haben Europas größten quantenbasierten Rechner auf Stichprobenbasis entwickelt. Der unter dem Namen PaQS bekannte Quantenccomputer bietet beispiellose Flexibilität und Programmierbarkeit. Er entstand im Rahmen einer großen deutschen Initiative zur Förderung der photonischen Quanteninformatik.

PaQS arbeitet mit gepresstem Licht, einer Quantentechnologie, die mithilfe optischer Wellenleiter erzeugt wird, die in Paderborn entwickelt wurden. Kernstück des Systems ist ein voll programmierbares Interferometer, das sich an jede benötigte Konfiguration anpassen lässt. Dieses Design ermöglicht präzise Berechnungen selbst bei hochkomplexen Aufgaben.

Das Projekt ist Teil von PhoQuant, einem Forschungsprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 50 Millionen Euro gefördert wird. Ziel der Initiative ist es, Deutschland an die Spitze der photonischen Quantentechnologien zu bringen. Die Koordination übernimmt das deutsche Quantentechnologie-Unternehmen Q.ANT gemeinsam mit 13 akademischen und industriellen Partnern.

Photonische Quantenccomputer wie PaQS bieten entscheidende Vorteile, darunter Skalierbarkeit und hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Dennoch steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen, und weitere Forschung ist nötig, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Im Rahmen von PhoQuant werden diese Stärken und Herausforderungen über verschiedene Quantentechnologie-Plattformen hinweg untersucht.

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PaQS stellt einen bedeutenden Fortschritt für das europäische Quantencomputing dar, da er fortschrittliche Hardware mit umfassender Programmierbarkeit verbindet. Die Erkenntnisse des Projekts könnten die zukünftige Entwicklung des Bereichs prägen. Weitere Informationen zu PhoQuant finden sich unter uni-paderborn.de/en/news/97552.

Quelle