EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Elektroautos mit 800-Volt-Technologie und Schnellladen
EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Elektroautos mit 800-Volt-Technologie und Schnellladen
Ein neues EU-gefördertes Projekt nimmt zwei zentrale Hindernisse für die Verbreitung von Elektroautos in Angriff: langsames Laden und begrenzte Reichweite. Das ODYSSEV-Vorhaben, das Anfang 2026 gestartet wurde, vereint Forscher und Branchenexperten, um Hochvolt-Antriebssysteme zu entwickeln, die mit mehr als 800 Volt arbeiten. Diese Systeme versprechen schnelleres Laden, leichtere Kabel und geringere Kosten – entscheidende Fortschritte für die Elektromobilität der Zukunft.
Das Projekt wurde offiziell mit einer Auftaktveranstaltung in Zaragoza ins Leben gerufen und läuft über 42 Monate im Rahmen des EU-Programms Horizon Europe. Ziel ist die Entwicklung eines hoch effizienten, skalierbaren Antriebssystems sowie die Festlegung neuer Sicherheitsstandards für Hochvolt-Technologie. Das Team arbeitet entlang der gesamten Entwicklungskette – von innovativen Halbleitern bis hin zu fortschrittlichen Elektromotoren.
Eine der größten technischen Herausforderungen besteht darin, die Isolierung, die Leistung der Halbleiter und die Wärmeentwicklung der Batterie beim Schnellladen zu steuern. Um die Entwicklung zu beschleunigen, setzt das Projekt auf digitale Modellierung und Simulationen, um Designs zu optimieren, bevor physische Tests erfolgen. Der erste Prototyp wird auf der LaSiSe-Teststrecke in Selm auf Herz und Nieren geprüft. Das nächste Koordinationstreffen ist für Juni an der Fachhochschule Dortmund geplant.
Hochvolt-Systeme bieten klare Vorteile: dünnere Kabel reduzieren Gewicht und Wärmeverluste. Sollte die Technologie erfolgreich sein, könnte sie Elektroautos praktikabler und für eine breitere Zielgruppe attraktiver machen.
Das ODYSSEV-Projekt steht für einen koordinierten Vorstoß, um langjährige Barrieren in der Elektroauto-Technologie zu überwinden. Durch die Verbindung von akademischer Forschung mit industriellem Know-how strebt die Initiative schnelleres Laden und höhere Effizienz an. Die ersten Praxistests werden bald zeigen, ob diese Hochvolt-Lösungen den Anforderungen des Alltagsbetriebs gerecht werden.
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