27 December 2025, 04:14

Essens Oberbürgermeister will Smartphones an Schulen drastisch einschränken – für bessere Noten und weniger Mobbing

Ein Plakat mit verschiedenen Mobilgeräten und Text oben drauf.

Essens Oberbürgermeister will Smartphones an Schulen drastisch einschränken – für bessere Noten und weniger Mobbing

Oberbürgermeister Thomas Kufen unterstützt Pläne von weiterführenden Schulen, die Nutzung von Smartphones während des Unterrichts und in den Pausen einzuschränken. Seiner Meinung nach könnten strengere Regeln Cybermobbing verringern und die sozialen Interaktionen unter den Schülerinnen und Schülern verbessern. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Schulen in der Stadt klarere Leitlinien für den Umgang mit Handys erarbeiten.

Kufen betonte, wie wichtig es sei, dass Schulen und Familien gemeinsam verantwortungsvolle Umgangsformen mit Smartphones vermitteln. Er verwies darauf, dass der kompetente Einsatz digitaler Medien fest im Lehrplan verankert werden sollte. Gleichzeitig forderte er bessere digitale Werkzeuge und eine zuverlässige Internetversorgung in den Klassenzimmern.

Die Unterstützung des Oberbürgermeisters folgt auf Beobachtungen aus dem November 2025, als einige Schulen erfolgreich strengere Regeln für die Handynutzung einführten. Zwar wurden keine konkreten Schulen genannt, doch die ersten Ergebnisse ermutigen zu weiteren Schritten. Kufen ist überzeugt, dass eine Begrenzung der Smartphonenutzung während der Schulzeit den Schülerinnen und Schülern helfen kann, sich stärker auf das Lernen und persönliche Begegnungen zu konzentrieren.

Ziel der Initiative ist es, ein sicheres und anregenderes Schulumfeld zu schaffen. Durch weniger Ablenkung und ein geringeres Cybermobbing-Risiko könnte die Maßnahme die Kommunikation zwischen den Jugendlichen fördern. In den kommenden Monaten sollen die Essener Schulen nun klarere Richtlinien für den Umgang mit Smartphones entwickeln und umsetzen.