Essen zeigt, wie Integration in den Arbeitsmarkt gelingt – mit Teamwork und konkreten Lösungen
Maximilian MaierEssen zeigt, wie Integration in den Arbeitsmarkt gelingt – mit Teamwork und konkreten Lösungen
Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm am 4. Dezember 2025 an einer zentralen Diskussionsrunde zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt teil. Die Veranstaltung „NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln“ brachte Politiker, Wirtschaftsvertreter und Fachleute zusammen, um praktische Wege zur Förderung des Berufseinstiegs und der beruflichen Ausbildung von Zugewanderten zu erörtern.
An der Podiumsdiskussion beteiligten sich neben Kufen Karl-Josef Laumann, Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister von Nordrhein-Westfalen, sowie Unternehmer und Integrationsfachleute. Im Mittelpunkt standen konkrete Maßnahmen, um den Zugang von Migranten zum Arbeitsmarkt zu verbessern – aufbauend auf einer Landesinitiative, die Kommunen, Unternehmen und Arbeitsagenturen vernetzt.
Kufen präsentierte die Fortschritte Essens in diesem Bereich. Er verwies auf die Jugendberufsagentur der Stadt, das Beratungszentrum Wirtschaft und Migration sowie die enge Zusammenarbeit zwischen städtischen Behörden und lokalen Betrieben. Diese Ansätze hätten, so Kufen, bereits spürbar die Wege für Zugewanderte in Arbeit oder Ausbildung erleichtert. Laumann betonte, dass gelungene Integration nur im Schulterschluss funktioniert. Aus seiner Sicht sei dies eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – ein „Teamwork“, um Potenziale zu erschließen und Hürden abzubauen. Kufen dankte abschließend den Veranstaltern für die Plattform und bezeichnete den Austausch als „neuen Schwung“ für Essens laufende Integrationsarbeit.
Die Diskussionen unterstrichen die Notwendigkeit abgestimmter Aktionen zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Essens bestehende Programme und Partnerschaften dienen mittlerweile als Vorbild für landesweite Initiativen in NRW. Die Veranstaltung ebnete zudem den Weg für weitere gemeinsame Projekte, die auf eine Steigerung der Beschäftigungsquote von Migrantinnen und Migranten abzielen.