26 December 2025, 13:48

Essen verschärft E-Scooter-Regeln: Geofencing gegen Wildparken ab 2026

Ein Parkbereich mit mehreren geparkten Autos.

Essen verschärft E-Scooter-Regeln: Geofencing gegen Wildparken ab 2026

Essen führt strengere Regeln für E-Scooter-Parkplätze ein, um Wildparken und Sicherheitsrisiken zu bekämpfen

Ab dem 1. Januar 2026 müssen alle Anbieter von E-Scootern in Essen an den ausgewiesenen Parkzonen Geofencing-Technologie installieren. Nutzer, die ihre Roller außerhalb dieser Bereiche abstellen, zahlen so lange zusätzliche Gebühren, bis das Fahrzeug korrekt platziert wird.

Die Stadt hat bereits mit der Markierung der ersten Parkflächen begonnen – bis Ende 2025 sollen weitere folgen.

Die Arbeiten an den neuen E-Scooter-Parkzonen starteten am 6. November 2025. Federführend ist das Straßen- und Verkehrsamt, während Oberbürgermeister Thomas Kufen den Fortschritt der Maßnahmen am Hirschlandplatz persönlich in Augenschein nahm.

Bis zum Spätherbst 2025 werden 53 neue Parkplätze im gesamten Stadtgebiet – vom Zentrum bis in die Außenbezirke – deutlich gekennzeichnet und beschildert. Ziel ist es, zu verhindern, dass Scooter wahllos auf Gehwegen oder in öffentlichen Flächen abgestellt werden. Künftig müssen die Anbieter per Geofencing sicherstellen, dass die Fahrzeuge nur in den zugelassenen Zonen geparkt werden. Wer seinen Roller außerhalb dieser Bereiche abstellt, dem steigen die Mietkosten so lange, bis das Gefährt zurück in eine erlaubte Zone gebracht wird. Die Verschärfung der Regeln folgt auf wiederholte Beschwerden über Sicherheitsmängel und Behinderungen durch falsch geparkte E-Scooter.

Die neuen Vorschriften treten 2026 vollumfänglich in Kraft. Die Anbieter sind dann für die Umsetzung des Geofencings verantwortlich, während Nutzer künftig entweder in den markierten Zonen parken oder mit laufenden Zusatzkosten rechnen müssen. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen das Chaos auf den Straßen verringern und die Sicherheit für Fußgänger erhöhen.