17 February 2026, 00:10

Essen schickt seinen Oberbürgermeister in den Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung

Ein grünes Gebäude mit Efeu an der Seite, umgeben von Bäumen, Fahrzeugen, Pfählen und anderen Gebäuden unter einem bewölkten Himmel, Teil der Staufbilter Biodiversität in Berlin, Deutschland.

Essen schickt seinen Oberbürgermeister in den Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung

Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, ist in den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung berufen worden. Die auf drei Jahre angelegte Position würdigt Essens kontinuierliches Engagement für urbane Nachhaltigkeit. Kufen bezeichnete die Berufung als "Ehre für die Anstrengungen der Stadt im Bereich der grünen Entwicklung".

Internationales Aufsehen erregte Essen 2017, als es zur "Umwelthauptstadt Europas" ernannt wurde. Seither hat die Stadt ehrgeizige Ziele gesetzt, darunter das Vorhaben, bis 2040 klimaneutral zu werden.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist ein 15-köpfiges Beratergremium, das der Bundesregierung Empfehlungen zu Nachhaltigkeitspolitik gibt und die langfristige Strategie Deutschlands mitprägt. Die Mitglieder bringen für drei Jahre Fachwissen aus verschiedenen Bereichen ein.

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Kufen plant, Essens Erfahrungen auf Bundesebene einzubringen. Er möchte den städtischen Ansatz für nachhaltiges Wachstum teilen und sicherstellen, dass lokale Perspektiven in übergeordneten Debatten Gehör finden. Seine Berufung folgt auf jahrelange kommunale Arbeit – konkrete Auswirkungen des Titels "Umwelthauptstadt 2017" sind in jüngeren Berichten jedoch nicht dokumentiert.

Kufens Tätigkeit im Rat läuft bis 2027. Sein Fokus liegt darauf, Essens Nachhaltigkeitsprojekte mit der nationalen Politik zu verknüpfen. Das städtische Ziel der Klimaneutralität bis 2040 bleibt eine zentrale Priorität seiner Amtszeit.