Eskalation bei Essener Demonstrationen: Pyrotechnik und Widerstand gegen Polizei
Anna SchmitzEskalation bei Essener Demonstrationen: Pyrotechnik und Widerstand gegen Polizei
Am 15. März fanden in der Essener Innenstadt fünf Versammlungen statt, an denen mehr als 1.000 Menschen teilnahmen. Während der gesamten Veranstaltungen war ein starkes Polizeiaufgebot präsent, was zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte.
Die Kundgebungen begannen friedlich, eskalierten jedoch bald. Bei einer Friedensstörung mit 45 Beteiligten kam es zu Versuchen, Absperrungen zu durchbrechen, sowie zu Angriffen auf Beamte. Die Polizei meldete den Einsatz von Pyrotechnik und Widerstand während der Vorfälle.
Die Behörden erstatteten drei Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstands gegen die Polizei und des Einsatzes von Pyrotechnik. Zudem wurden fünf Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und Körperverletzung. Trotz der Ausschreitungen verlief das Drittligaspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Dynamo Dresden ohne größere Zwischenfälle.
Polizeidirektor Peter Both erklärte im Nachhinein, die Einsatzlage sei aus polizeilicher Sicht gut verlaufen. Die Ereignisse führten zwar zu mehreren Ermittlungen und Störungen, schwere Verletzungen gab es jedoch nicht. Bis zum Abend blieb die Lage in Essen unter Kontrolle.
