07 June 2026, 00:07

Düsseldorf schafft Bargeld in Bezirksämtern ab – Digitalisierung schreitet voran

Düsseldorf: Bürgerämter wechseln vollständig auf bargeldloses Zahlen

Düsseldorf schafft Bargeld in Bezirksämtern ab – Digitalisierung schreitet voran

Düsseldorf rückt mit der Abschaffung von Bargeldzahlungen in allen Bezirksämtern näher an eine voll digitalisierte Verwaltung heran. Die Umstellung begann im März 2024 mit einer Testphase und tritt ab dem 1. November 2024 vollständig in Kraft. Laut Stadtverwaltung soll der Schritt Transaktionen beschleunigen, den Papierkram verringern und durch den Verzicht auf Bargeld die Sicherheit erhöhen.

Erstmals erprobte die Stadt bargeldlose Zahlungen in ausgewählten Bürgerämtern im März 2024. In dieser Phase stieg der Anteil digitaler Transaktionen von 90 auf fast 98 Prozent. Aufgrund des Erfolgs wurde das System im Juli 2024 flächendeckend in allen Stadtteilen eingeführt.

Ab dem 1. November 2024 wird in keinem Bezirksamt mehr Bargeld akzeptiert. Eine Ausnahme bildet das Hauptbürgeramt in der Willi-Becker-Allee 7, das weiterhin Bargeldzahlungen annimmt – allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Falls vor Ort keine digitale Bezahlung möglich ist, etwa wegen technischer Probleme, wird eine Rechnung ausgestellt.

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Bürger können Gebühren nun mit Giro- oder Kreditkarte begleichen sowie per Mobile Payment wie Google Pay oder Apple Pay. Olaf Wagner, Beigeordneter für Bürgerdienste, bezeichnete die Umstellung als „wichtigen Schritt zur Modernisierung der städtischen Verwaltung“.

Die Entscheidung ist Teil einer umfassenden Initiative, Abläufe zu vereinfachen und Risiken im Umgang mit Bargeld zu minimieren. Die Verantwortlichen betonen, dass die Neuerung Besuche in den Ämtern für alle Beteiligten schneller und effizienter macht.

Der Verzicht auf Bargeld markiert einen tiefgreifenden Wandel in der Abwicklung von Verwaltungsgebühren in Düsseldorf. Während die meisten Ämter künftig kein Bargeld mehr annehmen, bleibt das zentrale Servicecenter eine Ausnahme für diejenigen, die darauf angewiesen sind. Die Stadt erwartet, dass das neue System Wartezeiten verkürzt und die Servicequalität insgesamt verbessert.

Quelle