Duisburgs Polizei schlägt mit Großrazzia gegen E-Scooter-Chaos zu
Maximilian MaierDuisburgs Polizei schlägt mit Großrazzia gegen E-Scooter-Chaos zu
Duisburger Polizei führt ganztägige Razzia gegen E-Scooter-Verstöße durch
Am 11. März 2025 hat die Duisburger Polizei eine ganztägige Kontrollaktion gegen Verstöße mit E-Scootern in der gesamten Stadt durchgeführt. Die Maßnahme richtete sich gegen gefährliches Fahren, unversicherte Fahrzeuge und andere Ordnungswidrigkeiten im Rahmen einer umfassenden Verkehrssicherheitskampagne. Beamte verhängten Bußgelder, erstatteten Strafanzeigen und inszenierten sogar eine dramatische Unfallszene, um für die Gefahren zu sensibilisieren.
Die Kontrollen begannen um 6 Uhr morgens und dauerten bis 19 Uhr an. Einsatzteams waren sowohl zu Fuß als auch mit Fahrzeugen im Einsatz und überprüften Fahrerinnen und Fahrer insbesondere in stark frequentierten Bereichen, darunter in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dort fiel den Beamten ein ungewöhnlicher, selbstgebauter Scooter auf. Die meisten Kontrollierten nutzten Leih-E-Scooter.
Die Polizei richtete am Landschaftspark einen Informationsstand ein, bevor sie in die Königstraße in der Altstadt weiterzog. Dort wiesen die Beamten die Bürger darauf hin, dass E-Scooter in Fußgängerzonen verboten sind – Verstöße wurden mit Bußgeldern geahndet. Eine inszenierte UnfallDarstellung mit einem Auto und einem zerstörten Scooter veranschaulichte zudem die Risiken rücksichtslosen Fahrverhaltens.
Bis zum Ende des Tages hatten die Beamten 45 Sofortbußgelder und 8 Zahlungsaufforderungen ausgestellt. Häufige Verstöße waren das Fahren auf verbotenen Flächen und das Mitnehmen von Personen. Zehn Strafanzeigen wurden erstattet, viele davon wegen fehlender Pflichtversicherung. Ein 34-jähriger Mann wurde nach einem positiven Cannabis-Test angehalten und durfte seine Fahrt nicht fortsetzen.
Die Aktion fiel mit der Veröffentlichung des Duisburger Verkehrsberichts 2025 zusammen und unterstrich damit das Engagement der Stadt für mehr Verkehrssicherheit.
Die Razzia führte zu Dutzenden Sanktionen, darunter Bußgelder für illegales Fahren und Strafverfahren wegen unversicherter Scooter. Die Polizei ging zudem direkt auf die Öffentlichkeit zu, um über die geltenden Regeln aufzuklären. Ziel der Kampagne war es, Unfälle zu reduzieren und die Einhaltung der Verkehrsregeln für Kleinstfahrzeuge sicherzustellen.