Drei NRW-Beamte erzählen von 35 Jahren im öffentlichen Dienst und ihren ungewöhnlichen Wegen
Mila WalterDrei NRW-Beamte erzählen von 35 Jahren im öffentlichen Dienst und ihren ungewöhnlichen Wegen
Drei langjährige Beamtinnen und Beamte in Nordrhein-Westfalen blicken auf Karrierewege zurück, die sich über Jahrzehnte in der öffentlichen Verwaltung erstrecken. Ihre heutigen Aufgaben reichen von der Kommunalaufsicht über den Arbeitsschutz bis hin zur Organisation europäischer Bildungswettbewerbe. Jede und jeder von ihnen fand auf einem anderen Weg in den öffentlichen Dienst und bringt unterschiedliche Fachkenntnisse in die aktuellen Positionen ein.
Sonja Smodis trat 1985 nach ihrem Abschluss an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf in den Staatsdienst ein. Zunächst arbeitete sie in Sozialämtern in Dortmund und Düsseldorf, bevor sie 1991 zur Landessozialverwaltung NRW wechselte. Seit 2008 leitet sie die europäischen Schulwettbewerbe im Bildungsressort. Daneben ist sie seit 1992 stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte und unterrichtet seit 2020 Verwaltungsrecht sowie Arbeitsmethoden.
Gabriele Rottmann begann ihre Laufbahn 1984 als Verwaltungsangestellte nach einer Ausbildung zur Großhandelskauffrau. 1996 stieg sie in den Bereich Arbeitsschutz ein, in dem sie seither tätig ist. Seit 2007 arbeitet sie in der Abteilung für Arbeitssicherheit und wirkt in der Arbeitsgruppe DigiKo mit.
Ralf Weidmann trat im September 1986 in die Bezirksregierung Münster ein, wo er seine gesamte Berufslaufbahn verbracht hat. Nach seiner Ausbildung zum Regierungsinspektor erwarb er 1993 an der Fernuniversität Hagen einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre. 2014 übernahm er die Leitung der Abteilung 3 – zuständig für Kommunalaufsicht, Wirtschaftsförderung und weitere Bereiche – und führt seitdem rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Alle drei Fachkräfte engagieren sich seit über 35 Jahren in der öffentlichen Verwaltung und prägen mit ihrer Arbeit die Politik und den Betrieb in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern. Während Smodis weiterhin Bildungs- und Gleichstellungsinitiativen vorantreibt, konzentriert sich Rottmann auf die Sicherheit am Arbeitsplatz, und Weidmann leitet eine der großen Abteilungen der Bezirksregierung Münster.






