13 April 2026, 16:07

Dortmunds dunkles Kapitel: BVB reagiert auf alte Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter

Schwarzes und weisses Foto einer Fussballmannschaft, einige stehen und einige sitzen, vor einer Wand mit dem Text "Ballymena Football Club" unten.

Borussia Dortmund äussert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Dortmunds dunkles Kapitel: BVB reagiert auf alte Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund hat sich zu langjährigen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Die Anschuldigungen wurden erstmals 2010 bekannt, tauchten 2023 jedoch erneut auf und führten zu einer erneuten Prüfung des Falls. Der Verein hat Maßnahmen ergriffen, um die Vorwürfe zu untersuchen und darauf zu reagieren.

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2010 hatte ein Anwalt, der ein Opfer vertrat, Borussia Dortmund über Vorwürfe gegen einen früheren Angestellten informiert. Demnach soll dieser in den 1990er-Jahren unangemessene Annäherungsversuche gegenüber einem erwachsenen Nachwuchsspieler unternommen haben. Damals wies der Beschuldigte die Vorwürfe zurück, und es wurde keine Strafanzeige erstattet.

Der Fall gewann 2023 wieder an Bedeutung, als der Verein über eine weitere Anschuldigung gegen dieselbe Person informiert wurde. Der BVB erklärte, die Vorwürfe ernst zu nehmen, und beauftragte ein Vorstandsmitglied mit der Aufklärung. Trotz anhaltender Leugnung durch den Beschuldigten löste der Verein die verbleibenden vertraglichen Bindungen auf und sorgte für dessen Abgang.

Borussia Dortmund verwies zudem auf bestehende Schutzmaßnahmen, darunter ein 2019 eingeführtes Schutzkonzept. Dieses sieht externe und anonyme Meldestellen vor, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Die Vorwürfe waren zunächst von der Bild am Sonntag berichtet worden, die Identität des Beschuldigten wurde jedoch nicht preisgegeben.

Der Verein hat die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Mitarbeiter beendet, betont aber weiterhin seine Entschlossenheit, solche Fälle konsequent aufzuarbeiten. Das Schutzkonzept bleibt bestehen, um künftige Vorfälle zu behandeln. Bisher sind keine weiteren rechtlichen Schritte bekannt.

Quelle