Dortmunds Champions-League-Krise: 0:2 gegen Tottenham und die Folgen
Maximilian MaierDortmunds Champions-League-Krise: 0:2 gegen Tottenham und die Folgen
Borussia Dortmund erleidet schwere 0:2-Niederlage gegen Tottenham in der Champions League
Die schwere 0:2-Heimniederlage gegen Tottenham Hotspur wirft Borussia Dortmund in der Champions League zurück. Mit der Niederlage rutscht der BVB aus den Top acht und gefährdet damit den direkten Einzug in die K.-o.-Phase. Kritiker bemängelten vor allem grundlegende Schwächen und eine besorgniserregend niedrige Zweikampfquote während der Partie.
Die Leistung gegen Tottenham löste breite Kritik aus. Die Dortmunder Spieler gewannen lediglich 36 Prozent ihrer Zweikämpfe – eine Statistik, die Trainer Niko Kovač besonders beunruhigt. Er forderte daraufhin eine deutlich verbesserte Leistung im nächsten Spiel.
Auch Oliver Kahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, äußerte sich zur Lage. Er betonte, dass erfolgreiche Teams interne Probleme mit "absoluter Ehrlichkeit" angehen müssten. Kahn erkannte zwar Dortmunds bisherige Widerstandsfähigkeit an, warnte aber zugleich vor Selbstzufriedenheit, die die Krise weiter verschärfen könnte.
In der Bundesliga liegt der BVB derzeit elf Punkte hinter Tabellenführer Bayern München. Gleichzeitig führt das Team die Verfolger um die Europa-League-Plätze mit sieben Punkten an. Nun richtet sich der Fokus auf das Auswärtsspiel bei Union Berlin, wobei Kovač seine Mannschaft davor warnte, den Gegner zu unterschätzen. Anpfiff ist am Samstag um 18:30 Uhr MEZ.
Die Niederlage gegen Tottenham hat Dortmund in der europäischen Königsklasse in eine prekäre Situation gebracht. Eine starke Reaktion gegen Union Berlin könnte helfen, die Saison zu stabilisieren. Unterdessen mehren sich die Forderungen nach mehr Eigenverantwortung innerhalb der Mannschaft.