DHL setzt auf Bio-LNG und HVO: 300.000 Tonnen CO₂-Einsparung bis 2027 geplant
Mila WalterDHL setzt auf Bio-LNG und HVO: 300.000 Tonnen CO₂-Einsparung bis 2027 geplant
DHL hat neue Maßnahmen eingeführt, um die CO₂-Emissionen in seinen Transportaktivitäten zu senken. Das Unternehmen baut den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe aus, darunter Bio-LNG und HVO (hydriertes Pflanzenöl), um seine Umweltbelastung deutlich zu verringern.
Bereits im Einsatz sind acht mit Bio-LNG betriebene Lkw für Lieferungen an Aston Martin. Allein diese Umstellung spart jährlich rund 800 Tonnen CO₂ ein. Bis April 2024 plant DHL zudem, die gesamte britische Kernflotte im JLR-Betrieb auf alternative Kraftstoffe umzustellen.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei HVO-Kraftstoff, der aus Biomasse wie Speiseölen und Lebensmittelabfällen gewonnen wird. Er erfordert keine Motorumrüstungen und ermöglicht im Vergleich zu Diesel eine CO₂-Reduktion von 80 bis 90 Prozent. Durch den Einsatz dieses Kraftstoffs rechnet DHL mit einer jährlichen Einsparung von 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten.
2024 wird DHL sein Tankstellennetz ausbauen, um den Einsatz von über 24 Millionen Litern HVO zu unterstützen. Diese Investition ist Teil einer umfassenden Initiative in Höhe von 200 Millionen Euro für alternative Technologien. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren fast 300.000 Tonnen CO₂-Emissionen einzusparen.
Zusammen mit den Maßnahmen von JLR werden die Emissionen um 84 Prozent sinken. Die Partnerschaft soll mehr als 8.000 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr einsparen.
Durch den Umstieg auf Bio-LNG und HVO-Kraftstoffe reduziert DHL seine Emissionen, ohne die operative Effizienz zu beeinträchtigen. Der Ausbau der Tankinfrastruktur und die Umstellung der Flotte werden die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens weiter vorantreiben. In den kommenden Jahren werden diese Schritte voraussichtlich zu erheblichen CO₂-Reduktionen führen.






