Christian Pander wird neuer Präsident von Preußen Münster – mit klarem Kurs für die 2. Bundesliga
Anna KrauseMünster-Präsident Pander: Bringen Sie das Potenzial 'auf die Straße' - Christian Pander wird neuer Präsident von Preußen Münster – mit klarem Kurs für die 2. Bundesliga
Preußen Münster hat Christian Pander zum neuen Präsidenten ernannt – er folgt auf Bernward Maasjost. Der ehemalige Nationalspieler übernahm das Amt am 16. Januar 2026 und bringt frischen Führungsimpuls in den Zweitligisten. Seine Berufung fällt in eine Phase stetiger Entwicklung, geprägt von Aufstieg und Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
Pander ist mit Preußen Münster eng verbunden: Noch vor seiner Präsidentschaft fungierte er als interimistischer Cheftrainer und führte die Mannschaft in ihrer ersten Zweitliga-Saison nach der Rückkehr zum Klassenerhalt. Der Verein stieg 2024 auf und hat sich seitdem etabliert – aktuell belegt das Team Platz 12 der Tabelle.
Als Ex-Profi mit 19 Länderspielen für Deutschland bringt Pander Erfahrung sowohl auf als auch neben dem Platz mit. Offensiv äußert er sich zu seinen Plänen, das Potenzial des Clubs zu heben, und verweist dabei auf das Engagement von Mitarbeitern, Spielern und Fans. Abseits des Rasens laufen bereits Vorbereitungen für einen Stadionausbau – ein Zeichen für nachhaltiges Wachstum. Der Wechsel an der Spitze folgt auf Maasjosts Abgang, dessen Gründe jedoch unklar bleiben. Frank Westermann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, lehnte eine Stellungnahme dazu ab. Pander hingegen hat klare Prioritäten gesetzt: die jüngeren Erfolge in der 2. Bundesliga auszubauen und den Verein voranzutreiben.
Seine Amtszeit beginnt mit einer soliden Ausgangslage: Der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga und laufende Infrastrukturprojekte bilden eine stabile Basis. Nun geht es darum, Ambitionen in Ergebnisse umzumünzen – auf dem Platz wie hinter den Kulissen.