Cannabis am Steuer: Führerschein nach Müllwagen-Unfall sofort weg
Ein 43-jähriger Mann aus Krefeld verlor seinen Führerschein nach einem kleinen Unfall mit einem Müllfahrzeug. Die Polizei hielt ihn am Mittwoch, dem 10. September, gegen 10:30 Uhr in der Straße An der Kreuzkaul in Grevenbroich an. Bei der Kontrolle fielen den Beamten seine geweiteten Pupillen und gerötete Augen auf.
Der Fahrer hatte die Grundstücksmauer eines benachbarten Hauses gestreift und dabei leichte Schäden verursacht. Auf Nachfrage gab er zu, am Vorabend des Vorfalls Cannabis konsumiert zu haben. Vor Ort wurde eine Blutprobe entnommen, um seine Fahrtüchtigkeit zu überprüfen.
Sein Führerschein wurde sofort eingezogen. Die Behörden gehen nun von einer Anklage wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aus; ein Gerichtstermin steht voraussichtlich in den kommenden Monaten an. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wie ein Fahrverbot, Geldbußen oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.
Auch finanziell könnte der Vorfall schwerwiegende Folgen haben: Seine Kfz-Haftpflichtversicherung könnte die Übernahme der Schadenskosten verweigern und Rückforderungen stellen. Zudem könnte seine Vollkaskoversicherung die Leistungen kürzen oder ganz ablehnen, sodass er die Kosten selbst tragen müsste.
Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt, wobei die Konsequenzen von einem Führerscheinentzug bis hin zu einer Haftstrafe reichen können. Sowohl das Geständnis des Cannabiskonsums als auch die Ergebnisse der Blutuntersuchung werden in dem anstehenden Verfahren eine zentrale Rolle spielen. Je nach Versicherungspolicen könnten zudem finanzielle Nachteile auf den Mann zukommen.






