Britischer Challenger 3 besteht erste lebende Schießtests in Norddeutschland
Mila WalterBritischer Challenger 3 besteht erste lebende Schießtests in Norddeutschland
Der britische Kampfpanzer Challenger 3 hat erfolgreich lebende Schießtests in Norddeutschland absolviert. Bei den Versuchen wurden erstmals Geschosse aus den neuen Panzern auf verschiedene Entfernungen abgefeuert, um ihre Präzision zu bestätigen. Der britische Staatssekretär für Rüstungsbeschaffung, James Cartlidge, nahm an der Veranstaltung teil, um diesen Meilenstein mitzuerleben.
Das Challenger-3-Programm wird von Rheinmetall BAE Systems Land (RBSL) im Rahmen eines Vertrags über 800 Millionen Pfund geleitet. Das Projekt sichert Hunderte von Arbeitsplätzen – allein bei RBSL wurden fast 300 neue Stellen geschaffen, darunter 130 Ingenieure und 70 Techniker. Weitere 450 Arbeitsplätze entstanden in der britischen Zuliefererkette.
Der Panzer soll mindestens bis 2040 als Hauptkampfpanzer der britischen Armee im Einsatz bleiben. Er gilt als der tödlichste und überlebensfähigste Panzer im Dienst des Vereinigten Königreichs. Die jüngsten Tests folgen auf den Besuch von Verteidigungsminister Grant Shapps im RBSL-Werk in Telford, wo er den achten von acht Challenger-3-Prototypen begutachtet hatte.
Die Schießübungen markieren einen wichtigen Schritt für das Challenger-3-Programm. Der Panzer wird die Fähigkeiten der Armee über Jahrzehnte hinweg stärken. Seine Entwicklung festigt zudem die industriellen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland, den beiden größten Volkswirtschaften Europas.






