Braunschweig feiert im Februar mit Umzug, Kunst und LEGO-Robotern
Eintracht Braunschweig erwartet einen abwechslungsreichen Februar mit Kultur, Wettbewerben und einem großen Umzug
Die Stadt bietet im Februar ein buntes Programm – von Kunstausstellungen bis hin zu LEGO-Roboterwettbewerben, das für alle Altersgruppen etwas bereithält. Ein Höhepunkt ist der Schoduvel-Umzug, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist und mittlerweile Tausende Teilnehmer und Zuschauer anzieht.
Den Auftakt macht am 4. Februar der Tag der offenen Tür an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Besucher können an Workshops teilnehmen, sich zur Mappenberatung informieren und eine Ausstellung mit Abschlussarbeiten internationaler Stipendiaten besuchen, die bis zum 13. Februar zu sehen ist.
Parallel zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum noch bis zum 22. Februar die Ausstellung "Weibermacht – Die schöne Bosheit", eine zeitgenössische Kunstschau, die Geschlechterklischees hinterfragt.
Am 15. Februar kehrt der Schoduvel-Umzug auf Braunschweigs Straßen zurück. Ab 12:45 Uhr startet der Zug am Europaplatz mit rund 130 Wagen und über 5.000 Teilnehmern. Die Besucherzahlen steigen seit Jahren: Nach der pandemiebedingten Absage 2021 kamen 2022 etwa 5.000 Menschen, 2023 bereits 8.000, 2024 rund 12.000 – und 2025 werden über 15.000 erwartet.
Ab dem 24. Februar präsentiert das Städtische Museum die Ausstellung "In eigener Stimme"*, die an den 75. Jahrestag des Zentralrats der Juden in Deutschland erinnert. Die Schau läuft bis zum 20. September.
Den Abschluss bildet am 28. Februar das Regionalfinale der FIRST LEGO League im Haus der Wissenschaft. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die norddeutsche Ausscheidung, die am 1. März ebenfalls in Braunschweig stattfindet.
Der Februar in Braunschweig verbindet Tradition, Kreativität und Wettbewerb. Der wachsende Zuspruch für den Schoduvel-Umzug unterstreicht seine Bedeutung für die Stadt, während Ausstellungen und Bildungsveranstaltungen Raum für Reflexion und Austausch bieten. Der LEGO-League-Wettbewerb zeigt zudem, wie stark die Region auf Innovation und Teamgeist bei jungen Teilnehmern setzt.