Borussia Mönchengladbachs Transfer-Dilemma: Wer muss gehen, um Tabaković zu halten?
Anna KrauseBorussia Mönchengladbachs Transfer-Dilemma: Wer muss gehen, um Tabaković zu halten?
Borussia Mönchengladbach steht vor einem schwierigen Transferfenster, da der Verein abwägen muss, ob er Spieler verkaufen soll, um neue Verpflichtungen zu finanzieren. Ein zentrales Transferziel ist Haris Tabaković, dessen Leihe von der TSG Hoffenheim im Sommer endet. Doch die angespannte finanzielle Lage zwingt den Club, zunächst andere Profis abzugeben, bevor er aktiv werden kann.
Tabaković hat in seiner Leihzeit überzeugt: In 20 Einsätzen erzielte er 11 Tore und steuerte drei Vorlagen bei. Mönchengladbach würde den Stürmer gerne halten, doch die Forderung von Hoffenheim in Höhe von fünf Millionen Euro sprengt das aktuelle Budget. Sportdirektor Rouven Schröder räumte ein, dass der Verein ohne vorherige Verkäufe kein ernsthaftes Angebot unterbreiten könne.
Bereits jetzt stehen Marvin Friedrich, Luca Netz, Tomáš Čvančara und Jonas Omlin auf der Liste möglicher Abgänge im Januar. Auch Joe Scally, Nico Elvedi, Florian Neuhaus, Moritz Nicolas und Rocco Reitz könnten im Sommer den Verein verlassen, um die Kasse aufzubessern. Besonders Čvančara gilt als potenzieller Verkaufskandidat, um die Transferkosten für Tabaković zu decken.
Unterdessen dürfte Yannik Engelhardt, der aktuell von Como Calcio ausgeliehen ist, bleiben – allerdings zu keinem Schnäppchenpreis. Zudem könnte der Verein abwarten, wie sich Tim Kleindienst nach seiner Verletzung entwickelt, bevor er eine endgültige Entscheidung über Tabakovićs Zukunft trifft.
Die Zukunft des Angreifers bleibt ungewiss, während Mönchengladbach zwischen finanziellen Zwängen und sportlichem Bedarf lavieren muss. Sollten die geplanten Verkäufe zustande kommen, wäre ein fester Transfer noch denkbar. Bis dahin gilt es jedoch, zunächst die notwendigen Mittel aufzutreiben, bevor konkrete Angebote folgen können.