Bochums Altenberger-Dom-Straße glänzt nach monatelanger Sanierung – doch der Verkehr bleibt ein Problem
Maximilian MaierBochums Altenberger-Dom-Straße glänzt nach monatelanger Sanierung – doch der Verkehr bleibt ein Problem
Bochum schließt umfangreiche Sanierung der Altenberger-Dom-Straße ab – trotz Verzögerungen und Bürgerprotesten
Nach monatelangen Bauarbeiten und Rückschlägen hat Bochum die umfangreiche Sanierung der Altenberger-Dom-Straße abgeschlossen. Die Stadt bedankte sich bei den Anwohnern für ihre Geduld während der langwierigen Umbaumaßnahmen. Gleichzeitig räumten die Verantwortlichen ein, dass es Bedenken wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens auf Ausweichrouten wie dem Nittumer Weg und dem Zehntweg gebe.
Ursprünglich hatte das Projekt in Nittum für Widerstand gesorgt, woraufhin die Stadt ihre Pläne anpasste. Trotz der Anfangsschwierigkeiten ist nun die erste Bauphase abgeschlossen – die Straße ist wieder zweispurig befahrbar. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen neu asphaltierte Fahrbahnen, breitere Gehwege, erweiterte Grünflächen sowie modernisierte Parkstreifen.
Um die Beeinträchtigungen während dieser Phase möglichst gering zu halten, wurde zunächst nur ein Gehweg erneuert. In späteren Abschnitten soll ein umkehrbares Einbahnstraßensystem eingeführt werden, das die Ampelschaltungen optimieren soll. Wann genau diese Änderungen sowie die vollständige Umstellung auf den Einbahnverkehr umgesetzt werden, steht jedoch noch nicht fest.
Auf Beschwerden über Schleichverkehr reagierend, wird das Bochumer Tiefbau- und Verkehrsamt nun eine Strategie entwickeln, um die Abkürzungen über den Nittumer Weg und den Zehntweg zu unterbinden. Mögliche Maßnahmen umfassen neue Beschilderungen und Verkehrslenkungssysteme.
Ziel der Modernisierung ist es, die Infrastruktur entlang der Altenberger-Dom-Straße zukunftsfähig zu gestalten, die Sicherheit zu erhöhen und die Barrierefreiheit zu verbessern. Sobald die nächsten Bauabschnitte geplant sind, werden die Anwohner weiter informiert. Zudem soll in den kommenden Monaten der städtische Verkehrsvermeidungsplan finalisiert werden.