Bochum bleibt Magnet für Ostdeutsche – seit 30 Jahren ungebrochen
Maximilian MaierBochum bleibt Magnet für Ostdeutsche – seit 30 Jahren ungebrochen
Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung zieht Bochum weiterhin Menschen aus Ostdeutschland an. Neue Zahlen zeigen einen stetigen Zuzug von Bürgern aus den östlichen Bundesländern – während deutlich weniger Bochumer den umgekehrten Weg einschlagen.
Seit 1991 haben etwa 15.000 Menschen aus Ostdeutschland ihren Wohnsitz nach Bochum verlegt. Der Trend hält bis heute an: Jährlich kommen rund 500 Neuankömmlinge aus den neuen Bundesländern in die Stadt. Diese anhaltende Wanderungsbewegung sorgt dafür, dass der Zuzug aus dem Osten auf einem bemerkenswert hohen Niveau bleibt.
In die Gegenrichtung zieht es weitaus weniger Bochumer: Rund 35 Prozent weniger verlassen die Stadt in Richtung Osten als aus den östlichen Regionen zuziehen. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht die anhaltende Attraktivität Bochums für Menschen aus den neuen Ländern.
Die Stadt profitiert nach wie vor von einem starken Zuzug aus Ostdeutschland. Da die jährlichen Zuwanderungszahlen stabil bleiben, festigt Bochum seine Rolle als Zielort für Umziehende aus der ehemaligen DDR. Die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen bleibt dabei deutlich spürbar.






